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Tv-Familien-Trash: Erst die Wollnys, dann die Geissens - nun die Pooths

Tv-Familien-Trash : Erst die Wollnys, dann die Geissens - nun die Pooths

Das Prinzip ist ja nicht neu: Promifamilien lassen ein Fernsehteam in ihr Haus und sich bei ihren scheinbar alltäglichen Tätigkeiten und Erledigungen filmen – und wollen damit ihre (zumeist angeschlagene) Karriere wieder in Schwung bringen. Jetzt ist Familie Pooth an der Reihe.

Das Prinzip ist ja nicht neu: Promifamilien lassen ein Fernsehteam in ihr Haus und sich bei ihren scheinbar alltäglichen Tätigkeiten und Erledigungen filmen — und wollen damit ihre (zumeist angeschlagene) Karriere wieder in Schwung bringen. Jetzt ist Familie Pooth an der Reihe.

Das sind: Werbe-Ikone Verona (ehemals Feldbusch), Ehemann Franjo und die Söhne San Diego und Rocco Ernesto. Auf RTL präsentieren sich die Ex-Frau von Dieter Bohlen und ihre Angehörigen ab jetzt einmal pro Woche bei "Verona privat — zuhause bei den Pooths". Am Sonntag lief die erste Folge.

Tja und diese Familie Pooth ist — so sieht sie sich zumindest selbst — schrecklich nett und vor allem total normal. Schließlich ist es in deutschen Familien mittlerweile üblich, dass auch die lieben Kleinen schon Meilen beim Fliegen sammeln und nach den Hausaufgaben schnell nach London jetten. Und es ist auch normal, außer der Villa in Meerbusch noch eine exklusive Wohnung in der britischen Hauptstadt zu besitzen.

Sowas kennen wir doch aus anderen Familien-Dokus — die Wollnys haben zwar nur ein Mehrfamilienhaus irgendwo in Neuss, aber die Geissens sind in Sachen Protz und Prunk dauernd unterwegs und vor nix fies. Alles normal also. Das zumindest will Verona wohl ihren Zuschauern verkaufen.

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Franjo hingegen nutzt das Filmchen zur Selbstfindung. Mit Sprüchen darüber, warum ein Mann einer Frau keinen Kaffee holen kann, macht er uns allen endlich klar, was für ein kerniger Kerl er ist und wer das Sagen in der Familie hat. Und dass sein unternehmerischer Geist nach der spektakulären Pleite, die in der Sendung als die "schwierige Zeit" sozusagen zum geflügelten Wort wird, noch lange nicht tot ist. Schwer beschäftigt gibt sich Franjo deshalb in seinem Büro. Allerdings dürfte kaum einer verstanden haben, was er da gemeinsam mit seinem Bruder macht. Irgendwas mit Marketing oder so.

Egal — das ist kein Problem: Bei der letzten Firma haben die meisten auch nicht verstanden, wieso jemand in Fernost Handys kauft, sie hier aufpeppt und weiter verkauft. Wie das endete, weiß nach einer Reihe von Prozessen inzwischen fast jeder.

Vor allem die vielen kleinen Zulieferer und Handwerker, die damals leer ausgingen und auf tausenden Euro Forderungen sitzenblieben, wird es sicher freuen zu sehen, wie gut es ihrem Ex-Geschäftspartner geht: Im Büro stehen zur Deko ein paar coole Motorräder rum, Verona pendelt mit dem Maserati In die Innenstadt und die neue Villa in Meerbuschs Top-Lage sieht auch nicht aus, als sei sie vom Beamten-Heimstättenwerk finanziert. ho-/lai

Hier geht es zur Bilderstrecke: Verona Pooth und Miss Germany bald im Schoko-Kleid

(RP)