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Ordnungsamt: Erneuter Besuch für die Tonnengarde

Ordnungsamt : Erneuter Besuch für die Tonnengarde

Sie warten schon darauf: Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen die Ordnungshüter zu den Bahnhofssitzungen der Tonnengarde auf. Nicht etwa zum Mitfeiern, sondern um dem Fest - wenn auch freundlich - die Musik abzudrehen.

Am Mittwoch um 21.30 Uhr, als die KG-Regenbogen für Stimmung sorgte, war es wieder soweit. Da rückte der städtische Ordnungsdienst an, weil sich Anwohner über den Lärm beschwert hatten. Wer es ist, ist nicht bekannt. Dabei würden die Bahnhofswirte Klaus Unterwainig und Jürgen Flor gerne mit den Nachbarn ins Gespräch kommen und auch zum Fest einladen. "Das Hotel Hanseat nebenan wird von uns informiert. Von dort gibt es keine Beschwerden." Vermutet wird, dass es sich um jemanden handelt, der die Bahnhofssitzung der Tonnengarde auf dem Kieker hat. Denn sieben Jahre geht das nun schon so. Am Mittwoch begannen die Ordnungshüter schon vor der Tür des Brauhauses mit den Lärm-Messungen. "Dabei hatten wir schon zu Beginn der Veranstaltung die Bässe herausgenommen, die Musik gedrosselt", sagte Garde-Geschäftsführer Dino Conti Mica. "Mit Rücksicht auf die Nachbarschaft messen wir den Musik-Pegel selbst und regulieren die Lautstärke. Die Bahnhofssitzungen enden spätestens um 22.30 Uhr."

(hiw)