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Suzanne Oetker-Von Franquet: Entspannen im Japanischen Garten

Suzanne Oetker-Von Franquet : Entspannen im Japanischen Garten

Wie in einer anderen Welt fühlt sich Suzanne Oetker-von Franquet, wenn sie durch den Japanischen Garten im Nordpark geht. Egal bei welchem Wetter. "Das hier ist totale Entspannung, und ich empfinde diesen Teil einfach als grünes Kleinod."

Sie geht zu allen Jahreszeiten ("Am liebsten im Frühherbst") dorthin, gerne auch mit Besuch und sorgt dann immer wieder für überraschte Reaktionen bei ihren Gästen. 1984 ist Suzanne Oetker-von Franquet, eine gebürtige Münchnerin, mit ihrem Mann nach Düsseldorf gezogen. Seit 2005 ist sie Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung und kümmert sich mit ihren Mitstreitern um die unterschiedlichen Projekte der Stiftung - Leseförderung, Krebsberatung, Bolzplatzhelden. Wenn sie in Gedanken durch die Stadt geht, bleibt sie an den Museen ("Die sind alle toll"), an außergewöhnlicher Architektur wie dem Stilwerk oder Kö-Bogen, aber auch am für sie heimeligen Stiftsplatz und dem Schlossturm hängen. Und an den vier anderen Lieblingsplätzen, die sie der Rheinischen Post vorstellt.

 Mit der Fähre geht es über den Rhein nach Langst-Kierst.
Mit der Fähre geht es über den Rhein nach Langst-Kierst. Foto: Bauer

Tanzhaus Als Kultur-Einrichtung gefällt mir das Tanzhaus an der Erkrather Straße ganz besonders. Dort finden tolle Workshops, aber eben auch exzellente Aufführungen statt. Vor allem der experimentelle Tanz überrascht immer wieder.

 Nicht nur bei den Rennen kann man sich auf der Rennbahn erholen.
Nicht nur bei den Rennen kann man sich auf der Rennbahn erholen. Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)
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Rheinfähre An dem Anleger in Kaiserswerth genieße ich die Natur und freue mich immer wieder neu auf die Fahrt auf die andere Rheinseite nach Langst-Kierst. Dort trinken wir dann gerne einen Kaffee, früher haben wir sogar mit den Kindern auf der anderen Rheinseite beim Picknick gesessen. Überhaupt gefällt mir der Rhein - der ist so bestimmend für Düsseldorf.

 Der Fürstenplatz: Hier kann jetzt gebolzt werden.
Der Fürstenplatz: Hier kann jetzt gebolzt werden. Foto: Endermann

Rennbahn Ganz egal, ob bei einem Event oder ohne: Dort gefällt mir die ganze Anlage mit den alten Bäumen und der Mischung zwischen alten und neuen Gebäuden. Der Biergarten ist immer ein schöner Platz, und bei den Renntagen ist richtig viel Leben auf dem Grafenberg. Ein toller Ort zum Erholen und um raus aus der Stadt zu kommen, der aber trotzdem schnell erreichbar ist.

Fürstenplatz An diesem Platz liebe ich vor allem die Lebendigkeit, die Mischung zwischen alten und neuen Häusern, die verschiedenen Nationen, die dort leben und einkaufen. Wir als Bürgerstiftung haben uns ja auch ganz bewusst entschieden, dort unsere Aktion Bolzplatzhelden zu initiieren. Der Fürstenplatz ist ein städtischer Flecken mit hoher Lebensqualität.

(RP)