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Alexander Von Der Groeben: Ein nettes Monster in der "Komödie"

Alexander Von Der Groeben : Ein nettes Monster in der "Komödie"

Schauspieler sind an merkwürdige Fragen gewöhnt. Aber manchmal kann man sie doch noch überraschen. "Sind Ihre riesigen Pranken wirklich echt?" wollten gleich mehrere Zuschauer von Alexander von der Groeben wissen, nachdem sie "Arsen und Spitzenhäubchen" in der "Komödie" gesehen hatten.

Schauspieler sind an merkwürdige Fragen gewöhnt. Aber manchmal kann man sie doch noch überraschen. "Sind Ihre riesigen Pranken wirklich echt?" wollten gleich mehrere Zuschauer von Alexander von der Groeben wissen, nachdem sie "Arsen und Spitzenhäubchen" in der "Komödie" gesehen hatten.

"Groß waren sie schon immer", antwortet er dann. "Übrigens genau wie meine Füße. Durch den Judo-Sport, den ich früher betrieben habe, wirken die Hände heute noch ausgeprägter."

Seine Rolle als Bösewicht und Frankenstein-ähnliches Opfer einer misslungenen Operation reizt das Theaterpublikum offenbar noch zu weiteren Kommentaren.

"Sie haben ja einen ruhigen Abend auf der Bühne, Sie müssen immer nur ein Gesicht machen", hieß es neulich. Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber tatsächlich guckt er immerzu finster. Und sieht mit seiner unkleidsamen schwarzen Perücke und der wulstigen Narbe quer durchs Gesicht auch gruselig aus. 20 Minuten dauert die Verwandlung. "So böse war ich noch nie", begeistert sich Alexander von der Groeben. "Es macht sehr viel Spaß, überziehen zu dürfen." Der Ratinger wohnt seit Jahrzehnten in Köln, hält aber der Fortuna eisern die Treue. Er freut sich jedes Mal, wenn die "Komödie" ihn ruft. Zuletzt spielte er hier mit seinem Sohn Max von der Groeben, der den deutschen Fernsehpreis als bester Nachwuchs-Darsteller erhielt.

(go)