Abschiedsempfang: Ein großes Dankeschön für den "Banker mit Herz"

Abschiedsempfang : Ein großes Dankeschön für den "Banker mit Herz"

Normalerweise würde er solche Veranstaltungen selbst moderieren. Mit guter Laune, mit viel Kenntnis und Improvisationsbereitschaft. Gestern Abend aber ging das nicht. Heribert Klein durfte nicht – schließlich ging es mehrere Stunden lang nur um ihn, stand er im Mittelpunkt.

Normalerweise würde er solche Veranstaltungen selbst moderieren. Mit guter Laune, mit viel Kenntnis und Improvisationsbereitschaft. Gestern Abend aber ging das nicht. Heribert Klein durfte nicht — schließlich ging es mehrere Stunden lang nur um ihn, stand er im Mittelpunkt.

Auch wieder so eine Sache, die ihm nicht ganz geheuer ist. Aber wenn nun mal einer 40 Jahre Pressesprecher erst der Dresdner, dann der Commerzbank ist, wenn nun mal eben dieser Mensch sich während der ganzen Zeit ehrenamtlich für Unicef und Kinder in Not engagiert, einer, der Promis sammelt, um sie positiv einzuspannen für diesen guten Zweck — wenn ein solcher Mann 65 Jahre wird und damit rein rechnerisch zum "alten Eisen" gehört: Dann darf sich ein solcher Abend um diesen Menschen drehen.

Und so führte Harald Mögebauer durch den Abend in der "Kundenlandschaft" der Commerzbank an der Königsallee. 350 Gäste waren eingeladen — und nur wenige hatten abgesagt. Und so knubbelte es sich trotz der großzügigen Eingangshalle. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Brauchtum, Kultur, Hotellerie, Sponsoren — sie alle Freunde und Weggefährten von Heribert Klein.

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Sie wollten sich bei ihm — dem "Banker mit Herz", wie er auch genannt wird, — bedanken, er ihnen aber auch "Danke" sagen: Heribert Klein ist zwar kein Pressesprecher mehr, behält aber sein Büro an der Königsallee, um von dort weiter die Galas und Aktionen für Unicef in Kooperation mit der Commerzbank zu organisieren.

Aus Frankfurt reiste Klaus-Peter Müller an, Aufsichtsratsvorsitzender der Bank, die Düsseldorfer Geschäftsleitung war neben Mögebauer mit Uwe Baust, Michael T. Krüger und Frank Nierhaus vertreten. OB Dirk Elbers erinnerte noch einmal an die zahlreichen Veranstaltungen mit Sir Peter Ustinov, an Modeschauen, den Drumbo-Cup, Jazz-Abende, Sportstudios — alles organisiert von Heribert Klein. Unicef war mit dem Präsidenten des Deutschen Komitees, Jürgen Heraeus, vertreten, der Unicef-Botschafterin Eva Padberg mitbrachte und Klein den Unicef-Engagementpreis überreichte.

Und weil in den vergangenen Jahren bei den Unicef-Galas auch viele Künstler aufgetreten sind, bedankten sich ebenfalls viele von ihnen bei Klein: die sechsjährige Lisa Itakura aus Japan, die Gospel- und Soulsängerin Deborah Woodson, das Willy-Ketzer-Trio, die Opernsängerinnen Bonita Hyman aus den USA, Inessa Galante aus Lettland, Alma Sadé aus Israel und Anke Krabbe, die Sister-Act-Hauptdarstellerin Zodwa Selele, Renée Knapp, Daniel Vincent Roy Kottnauer aus England sowie der Düsseldorfer Operndirektor Stephen Harrison.

Sie alle brachten dem "Pensionär" viele kleine, zum Teil sehr emotionale Ständchen. Die weiteste Anreise hatte der Bürgermeister von Filzmoos im Salzburger Land, Johann Sulzberger: In dem kleinen Ort wächst das Holz, aus dem die zahlreichen Unicef-Herzen geschnitzt worden sind, die dann Prominente gestaltet haben.

Weitere Gäste des Abends: Regierungspräsidentin Anne Lütkes, US-Generalkonsul Stephan Anthony Hubler, Esther Betz (Vorsitzende der Anton-Betz-Stiftung der Rheinischen Post) und RP-Herausgeber Manfred Droste, Manfred Wolf (Bürgermeister in Köln), der Kunstgießer Karl-Heinz Schmäke, Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, die Bürgermeister Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Friedrich Conzen, Großgastronom Karl-Heinz Stockheim, der Aufsichtsratsvorsitzende von PWC, Norbert Vogelpoth, der Shiseido-Geschäftsführer Andreas Sistig sowie der Siemens-Regionalleiter Herbert K. Meyer.

Anke Kronemeyer

(RP)
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