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"Düsselland" Düsseldorf: Chef Oscar Bruch wünscht sich mehr Besucher

Noch eine Woche Pop-up-Freizeitpark : Düsselland-Chef Oscar Bruch hofft auf die letzte Woche

Mit großen Hoffnungen schob Schausteller Oscar Bruch sein Düsselland voran. Die Ideen sind super, das Konzept Corona-konform, aber er wünscht sich mehr Besucher. Nur 100.000 werden es am Ende sein – statt 200.000.

Der Pop-up-Freizeitpark Düsselland auf dem Messegelände geht in seine letzte Woche. Eigentlich hätte am gestrigen Sonntag bereits der Schlusstag sein sollen, doch Organisator Oscar Bruch wollte noch einmal eine fünfte Düsselland-Woche dranhängen. Die Stimmung ist verhalten. „Bis Ende kommender Woche werden es wohl 100.000 Besucher sein, wir hatten aber mit 200.000 gerechnet. Ist halt ein Pilotprojekt“, sagt er.

     Schausteller Oscar Bruch ist Chef des Düssellandes.
Schausteller Oscar Bruch ist Chef des Düssellandes. Foto: Anne Orthen (orth)/Anne Orthen (ort)

Nach den enttäuschenden Besucherzahlen in den ersten Wochen war die Hoffnung groß, dass wegen des reduzierten Eintrittspreises und mit der Schankgenehmigung mehr Leute den Weg auf das Gelände nach Stockum finden würden. „Ein bisschen besser wurde es schon. Die Leute holen sich jetzt ein Bier und verweilen länger“, sagt Heike Knist, die Kunden der Schwarzwald-Mühle bedient.

Warteschlangen gibt es aber weder an den Theken der Imbissstände noch an den Fahrgeschäften. Dabei lässt sich das Düsselland immer wieder Neues für seine Besucher einfallen. Zuletzt sorgten die Swinging Funfares für Stimmung und spielten vor dem Riesenrad ein Medley, auch das neue Motto-Lied „Wir feiern das Leben“.

Auch wenn nun Alkohol verkauft wird, habe das Düsselland seinen Familien-Charakter nicht verloren. „Es geht ja auch niemand in den Freizeitpark, um sich zu betrinken. Betrunken war hier wirklich noch niemand. Deshalb ist es schade, dass wir nicht schon länger Bier anbieten durften“, sagt Heike Knist. Das Düsselland darf erst seit eineinhalb Wochen wegen der Corona-Schutzverordnung auch alkoholische Getränke anbieten. Freien Eintritt für uniformierte Schützen gibt es jetzt auch bis einschließlich 2. August (Sonntag). Dann soll der Freizeitpark wieder abgebaut werden.

(gaa/bpa)