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Düsseldorf: "We Love MMA" kommt mit Mixed Martial Arts ins Castello

Deutschlands härteste Liga in Düsseldorf : Ein Abend wie in einem Jackie-Chan-Film

Deutschlands härteste Kampfsport-Liga tritt mit zehn Kämpfen im Castello in Düsseldorf-Reisholz an. Auch weibliche Martial-Arts-Stars sind dabei.

Für viele Menschen ist es ein Kuriosum und nur schwer nachvollziehbar, doch offenbar haben Martial-Art-Wettkämpfe eine große Fangemeinde. Am Samstag feiert „Deutschlands härteste Liga“ nach

zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause ihr Comeback in Düsseldorf. „We Love MMA“ lautet der Titel des brutalen Spektakels im Castello – und das bedeutet bei diesem sogenannten Vollkontaktsport hemmungsloses Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und auch Kämpfe auf dem Boden. Beschränkungen durch Regeln gibt es nur wenig. Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt oder gar ohnmächtig wird.

Bei diesen gemischten Kampfkünsten, die kurz MMA genannt werden, bedienen sich die Kämpfer sowohl der Schlag- und Tritttechniken des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken des Jiu-Jitsus, Ringens, Judos und Sambos. In den bisherigen Jahren konnten die Fans in NRW acht dieser Kampfsport-Nächte mitansehen, die Veranstaltung am Samstag ist die 58. Ausgabe.

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Islam Djabrailov ist laut Veranstalter der amtierende „We Love MMA“-Champion in seiner Gewichtsklasse. Der will seinen Titel verteidigen, doch kaum jemand traut sich wohl, gegen ihn anzutreten. Lediglich der Spanier Manuel „Ninja“ Rodriguez verlässt seine beschauliche Heimat Sevilla und stellt sich dem Titelkampf.

Auch Larissa Niggemann hat offenbar alle deutschen Konkurrentinnen verschreckt. Die Züricherin Danielle Misteli will ihr aber zeigen, was ‘ne richtige Harke ist.