Düsseldorf: RP-Leser gewinnen Spezial-Training mit DEG-Profis

DEG-Winterwelt : Heiß auf Eis

Bis zum 27. Januar hat die DEG-Winterwelt noch geöffnet. Jetzt fand hier eine spaßige Aktion mit den DEG-Profis und RP-Lesern statt.

Die besten Tipps gab es direkt am Anfang, noch auf dem Trocken: Die ulkig aussehende Pinguin-Stellung wurde empfohlen. „Locker stehen, dann gleiten lassen durch Gewichtsverlagerung, bloß nicht gerade aufrichten“, sagte Michael Staade, Präsident des DEG-Stammvereins. Er hatte die RP-Leser bestens im Blick, die ein exklusives Training auf der Eisbahn der DEG-Winterwelt gewonnen hatten. Staade hatte vier Eislauftrainer aus den Reihen der 2. Eishockey-Altherrenmannschaft mitgebracht, die den Gewinnern auf dem Kö-Eis die ersten eleganten Bewegungen beibrachten.

Herta Mauerhofer mit Andreas-Paul Stieber und Ursula Peters (v.l.). Foto: Brigitte Pavetic

Das kam gut an, während sich die Sonne immer wieder durch die Wolken schummelte. Michael Jenner drehte mit immer größerer Sicherheit seine Runden um den Brunnen, Tochter Marlene (6) packte der Spaß am Gleiten. Zu Weihnachten hat sie obendrein Inline-Skates bekommen, so dass sie die Bewegungsabläufe übers Jahr perfektionieren kann. „Die Kö-Eisbahn ist sehr stimmungsvoll, wir wollen unbedingt noch einmal abends fahren“, sagte Jenner.

Detlef Schubert, Michael Staade, Andreas-Paul Stieber, Carsten Schiffer und Ingo Lingemann (v.l.). Foto: Uwe-Jens Ruhnau

Große Spaß hatten auch Ursula Peters und ihre gute Freundin Herta Mauerhofer. „Ich mache auf gar keinen Fall Saltos“, scherzte Peters, die bereits im Vorjahr schon mal auf der Bahn war. Mauerhofer dagegen stand schon seit 30 Jahren nicht mehr auf Kufen und freute sich mächtig über die Profi-Tipps. An der Seite der beiden Damen glitt elegant Andreas-Paul Stieber (Unternehmensberater und CDU-Politiker) über das Eis. „Meine Kaiserswerther Mädchen nehme ich an die Hand“, sagte Stieber – das Trio kennt sich aus dem Stadtteil und von den Schützen dort. Stieber verheißungsvoll: „Einen guten Eisläufer erkennt man daran, dass er die Kufen so lange wie möglich auf dem Eis hält und man ihn kaum hört.“ Der allerbeste Tipp in Augen von Ursula Peters: „Wer sich erschreckt, geht am besten sofort in die Hocke, so fällt man nicht nach hinten.“

Die zehnjährige Lina Hagemann mit DEG-Trainer Ingo Lingemann. Foto: Brigitte Pavetic

Ein ganz erfahrener Lehrer ist Ingo Lingemann. Er gehörte zur ersten DEG-Meistermannschaft und ist noch immer aktiver Spieler. Der 75-Jährige wohnt an der Faunastraße und hat das Eisstadion immer im Blick. Wer jenseits der Kö das Eislaufen erlernen will, kann dies jederzeit bei der DEG tun. „Kinder fangen am besten schon mit drei Jahren an“, sagt Staade. 650 Mitglieder hat die Düsseldorfer Eislaufgemeinschaft, darunter 350 aktive Spieler in 17 Mannschaften. Anfänger werden ohne großen Umstand in eine der Gruppen eingeordnet.

Etwas Blut geleckt haben bei dem heiteren RP-Nachmittag sicher einige. Denn die Gaudi auf dem Eis kam super an. Viele der Gewinner kündigten an, direkt am nächsten Tag wiederkommen zu wollen. Und manche konnten ihr Glück kaum fassen: „Eigentlich hat meine Mutter gewonnen, die hat mich und meine Schwester auf die Kö-Eisbahn geschickt“, sagte die zehnjährige Lina Hagemann. Sie trug ein DEG-Fan-Shirt: „Das hat mir der Papa geliehen.“ Der beobachtete die noch schüchtern ihre Bahnen drehende Lina von der Almhütte aus – und Mutti war auch dabei. Brigitte Pavetic und Uwe-Jens Ruhnau

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