Düsseldorf: Rafe Courage eröffnet britisches Generalkonsulat

Eröffnungsfeier : Britisches Generalkonsulat zieht an den Hauptbahnhof

Nach einem zweijährigen Umzug wurden gestern die neue Räume des britischen Generalkonsulats eröffnet. Thema war aber nicht der neue Standort, sondern auch der anstehende Brexit.

Hinter dem britischen Generalkonsul Rafe Courage liegen zwei anstrengende Jahre. Nicht nur wegen des Brexits, sondern wegen des Umzugs des britischen Generalkonsulats von der Oststraße an die Willi-Becker-Allee in Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. „Das waren anstrengende Zeiten für das gesamte Team“, erzählte Courage. Doch zumindest der Umzug ist nun gemeistert, am Donnerstagvormittag wurde der neue Standort des Konsulats eingeweiht. An der Eröffnung nahmen neben dem Hausherrn Courage auch Patrick Opdenhövel, Staatssekretär im NRW-Finanzministerium, sowie der britische Handelsbeauftragte für Europa, Andrew Mitchell, teil. Auch einige von Courages Kollegen aus dem Konsularischen Korps wie Doyen Balázs Szabolcs Szegner, Generalkonsul von Ungarn, sowie Claus Gielisch, Honorarkonsul des Haschemitischen Königreichs von Jordanien, waren anwesend. Von städtischer Seite war Oberbürgermeister Thomas Geisel vor Ort, um seine Glückwünsche auszurichten und symbolisch Brot und Salz zu überreichen. Geisel betonte die guten Beziehungen zum Vereinigten Königreich und erinnerte an die Rolle des Landes während der Gründungstage von Nordrhein-Westfalen. Nicht zuletzt für Düsseldorf, das dank der Briten Landeshauptstadt geworden sei. „Insbesondere dafür sind wir Ihnen dankbar“, scherzte er. Rafe Courage sagte, er freue sich, auch weiterhin, mit dem Konsulat in der Innenstadt vertreten zu sein. Beraten wurde das Konsulat bei der Suche vom Immobilienunternehmen Savills. In NRW leben circa 26.000 britische Staatsbürger, 2500 davon in Düsseldorf. Courage sagte, er hoffe, dass das ausgehandelte Brexit-Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich noch in Kraft tritt. So oder so wolle sein Land aber weiter eine enge Verbindung zu NRW pflegen.

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