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Düsseldorf: Prominente Unterstützer setzen Zeichen gegen Mobbing

Initiative in Düsseldorf : Prominente Unterstützer setzen Zeichen gegen Mobbing

Mobbing an Schulen ist leider ein großes Thema. Eine bemerkenswerte Initiative nimmt sich nun dieses Themas an, und einige prominente Düsseldorfer machen mit.

Prominente Düsseldorfer kamen zusammen, um das Projekt „HALT! STOPP! Nicht mit uns!“ zu präsentieren. Das Ziel: Es soll ein deutliches Zeichen gegen Mobbing an Schulen gesetzt werden. Dabei helfen soll ein Wettbewerb, bei dem Lehrer und Schüler zusammenarbeiten wollen.

Was die Macherinnen Anna Pein (Trauma-Fachberaterin und erfahrene Kinderschutzfachkraft) und Anja Hollstein für die Aktion erwarten, die im Schlösser Quartier Bohème vorgestellt wurde: zum Beispiel ein Drehbuch oder ein Kurzfilm oder auch eine andere originelle Idee. Vorliegen sollte alles bis zum 30. Juni dieses Jahres. Eine Frage lautet zum Beispiel: Wie gehen wir mit Mobbing an unserer Schule um?

In Kooperation mit dem Verein „Hilfe für verletzte Kinder-Seelen“ konnte dieses Projekt auf den Weg gebracht werden und ist Vorbote der inzwischen eingerichteten Selbsthilfegruppe, Hollstein leitet diese.

Die Sänger Enkelson und Ursula Strunk (Band Kokolores) sind Botschafter. Früher sei er gehänselt worden, weil er stotterte, erzählte Enkelson. „Wenn ich gesungen habe, war das aber weg.“ Weitere Botschafter sind Ex-DEG-Profi Daniel Kreutzer, Co-Trainer Fortuna Düsseldorf Axel BellinghausenChristian Fandrey (Tanzlehrer und Choreograph) oder Torsten Heim (Polizist und Darsteller in „Toto und Harry“). Die Kokolores-Sängerin Strunk erzählte noch, dass sie durch ihre eigene Tochter zur Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing kam. Sie findet: „Es ist so wichtig, den Mund aufzumachen.“ Mit ihrer Band Kokolores komponierte sie auch einen eigenen Song mit dem Titel „Du bist okay!“.

Auf die Gewinner bei der Anti-Mobbing-Kampagne wartet ein Filmdreh mit prominenten Schauspielern, Karten für Fortuna oder die DEG sowie Tanzworkshops der Tanzschule Fandrey. Mehr Infos zu dem Projekt und auch Selbsthilfegruppen im Internet unter der Adresse www.verletzten-kinderseelen-helfen.de.

(bpa)