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Düsseldorf: Promi-Parade beim Deutschen Fernsehpreis

Auszeichnung : Promi-Parade beim Deutschen Fernsehpreis

Am 31. Januar wird in der Düsseldorfer Rheinterrasse zum 20. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Die 14-köpfige Jury unter der Leitung des Produzenten Wolf Bauer wählte erste Preisanwärter aus.

Dass der Deutsche Fernsehpreis wieder in Düsseldorf stattfindet, das ist die eine gute Nachricht. Dass sich das Aufgebot an Schauspielern, anderen Filmschaffenden und zusätzlicher Prominenz aller Wahrscheinlichkeit mehr als sehen lassen kann, ist die zweite gute Nachricht. Denn das Büro des traditionsreichen Preises gab am Dienstag die Nominierten bekannt, und erfahrungsgemäß sollten sich diese auch in der Landeshaupstadt die Ehre geben. Am 31. Januar wird der Fernsehpreis vergeben, und zwar in 23 Kategorien, hinzu kommt der Ehrenpreis fürs Lebenswerk.

Nora Tschirner ist für „Arthurs Gesetz” nominiert. Foto: pfw

Christian Ulmen und Fahri Yardim sind für die Beste Comedy-Serie im Rennen. Sie konnten mit „jerks.“ die Jury auch in diesem Jahr überzeugen. Ebenfalls in der Auswahl vertreten ist „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel in der Rolle des titelgebenden Putzmanns. Auf schwarzen Humor setzt auch der dritte Preiskandidat, die prominent besetzte Krimikomödie „Arthurs Gesetz” mit Jan Josef Liefers, Martina Gedeck und Nora Tschirner.

Désirée Nosbusch spielte in „Bad Banks“ mit. Foto: dpa/dpa, Bodo Marks

Als Beste Schauspielerin gehen zwei Nominierungen an die Protagonistinnen von „Bad Banks“ – Paula Beer in der Rolle einer jungen Investmentbankerin und Désirée Nosbusch als eiskalte Grande Dame der Bankenwelt. Ebenfalls nominiert sind Vicky Krieps für „Das Boot“, Rosalie Thomass für „Rufmord“ und Anna Schudt für „Aufbruch in die Freiheit“ – Schudt dürfte als passionierte Wahl-Düsseldorferin den kürzesten Anfahrtsweg haben. Sehr wahrscheinlich wird sie ihr Ehemann und ein ebenfalls sehr erfolgreicher Schauspieler Moritz Führmann begleiten. Der stand unter anderem auch gerade in seiner Wahl-Heimat für das ZDF-Krimidrama „Die Jagd“ vor der Kamera. Für den Preis als Bester Schauspieler steigen diese Herren in den Ring: Sascha Alexander Geršak und Alexander Scheer überzeugen nach Meinung der Jury als Geiselgangster in „Gladbeck“, Thomas Schmauser ist für seine Darstellung des Rudolph Moshammer in „Der große Rudolph“ nominiert und Thomas „Tom“ Wlaschiha für „Das Boot“. Wlaschiha brachte es als einer der wenigen deutschen Schauspieler zu Weltruhm, denn international bekannt wurde er durch die Rolle des Jaqen H’ghar in der Fernsehserie „Game of Thrones“. Es wird übrigens nicht sein erster Besuch in der Landeshauptstadt sein, wenn Wlaschiha denn kommen sollte. In gleich drei Produktionen konnte Albrecht Schuch überzeugen, in zwei Produktionen Jonathan Berlin.

Nachdem in diesem Jahr Köln die Gastgeberrolle übernommen hatte, ist nun die Landeshauptstadt an der Reihe – wie es auch schon 2016 und 2017 der Fall war. Die Vergabe findet wieder in der Rheinterrasse statt. Wie in den Vorjahren wird Barbara Schöneberger moderieren, an ihrer Seite ist Steffen Hallaschka. Der ARD-Sender One wird am 31. Januar ab 22.30 Uhr eine Aufzeichnung bringen. Ein Livestream der Preisverleihung – es ist die 20. – ist auf wdr.de zu sehen. Brigitte Pavetic