Düsseldorf: Mit Heartwork 145.000 Euro für die Aidshilfe

Kunstauktion in Düsseldorf : Heartbreaker sammeln Geld für die Aidshilfe

Ein Benefiz-Highlight im Dezember ist die traditionelle Kunstauktion Heartwork, die Heartbreaker – der Förderkreis der Aidshilfe Düsseldorf – anlässlich des Welt-Aids-Tages seit Jahren in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K21) veranstaltet. Alle Einnahmen kommen Projekten für Menschen mit HIV und Aids zugute. Am Montagabend kamen 145.000 Euro zusammen.

Im K21 wurde es plötzlich ganz ruhig, als Arno Verkade vom Auktionshaus Christie’s Deutschland die Benefiz-Kunstauktion für die Düsseldorfer Aidshilfe startete. Über 450 Kunstinteressierte trafen sich zum 17. Mal zur Versteigerung in dem Museum. Heartbreaker, der Förderkreis der Aidshilfe Düsseldorf, lud hierzu anlässlich des Welt-Aids-Tages ein. Bevor Werke von Tim Berresheim, Ulrich Erben, Claus Föttinger oder Pia Fries unter den Hammer kamen, flanierten die Gäste von Werke zu Werk. Heinz Mack war vertreten und Thomas Ruff mit einer Fotografie, die am Ende 13.000 Euro für den guten Zweck einbrachte. Auf der Bühne stellte der Auktionator Werke und Künstler vor, rief erste Gebote auf und animierte zu Großzügigkeit, denn die Einnahmen sichern wichtige Projekte der Aidshilfe Düsseldorf. Dazu zählt das Heartbreaker-Patenprojekt „Frauen und ihre Familien“. Eine Lampe, die Jane Birkin zeigt, brachte 2200 Euro. Auch Kabarettist Dieter Nuhr stiftete ein Bild, Mischa Kuball, Megan Rooney oder Chiharu Shiota sind ebenfalls vertreten. Die Versteigerung der zeitgenössischen Kunst ist beliebt und einträglich. In den vergangenen 16 Jahren kamen 2,85 Millionen Euro zusammen, 253 Künstler trugen mit ihren Werken dazu bei. „In diesem Jahr feiert Heartbreaker sein 25-jähriges Bestehen“, sagte der Vorsitzende Andreas Fußhöller, der den Verein 1994 mit begründete. „Es ist toll, was aus einer spontanen Idee wurde“, sagt er. Die Auktion ist bis heute die größte Einnahmequelle von Heartbreaker. Die künstlerische Beratung für die Auktion übernahmen in diesem Jahr erneut Isabelle von Rundstedt, Gérard A. Goodrow, Gregor Jansen und Dorothee Achenbach – sie sprang auch als Moderatorin ein, Bettina Böttinger war krank.