Düsseldorf: Magie und Musik in der „Lunatique“-Show

Cirque Bouffon bald in Düsseldorf: Magie und Musik in der „Lunatique“-Show

Der Cirque Bouffon wurde 1999 von Direktor Frédéric Zipperlin ins Leben gerufen. Die Show „Lunatique“ kommt nun nach Düsseldorf.

Ab dem 10. Oktober gastiert der Cirque Bouffon mit seiner Show „Lunatique“ für vier Wochen in Düsseldorf. Für die Show hat sich Regisseur und Direktor Frédéric Zipperlin am französischen Nouveau-Cirque-Stil orientiert und will so ein neuartiges Zirkuserlebnis schaffen.

„In unserem Programm folgt nicht Nummer auf Nummer, wie es sonst im normalen Zirkus der Fall ist. Die Show hat eine Dramaturgie und erzählt eine Geschichte“, erklärt er das Konzept. Artistik, Akrobatik, Komik, Musik, Theater und Tanz wie beim normalen Zirkus gibt es zwar auch. „Nur Tiere gibt es bei uns nicht“, so Zipperlin weiter. Das zwölfköpfige, internationale Ensemble, bestehend aus sieben Nationalitäten, agiert nicht unabhängig voneinander. Alle artistischen und künstlerischen Auftritte, die dazugehörige Musik – komponiert von Sergej Sweschinskij – und der Gesang von Christine Gogolin sind aufeinander abgestimmt und widmen sich einem Thema, das die gesamten zwei Stunden der Show präsent ist. Protagonist in „Lunatique“ ist Sasha Koblikov, einer der besten Jongleure der Welt, der als Schlafwandler durch die Nacht spaziert und dabei magische Dinge erlebt. Die Geschichte wird dabei durch die Darbietungen von Seiltänzer Chris Pettersen, Clown Gregor Wollny oder Schwungleiterartistin Mara Aline Zoe erzählt.

  • Comedian : Paul Panzers Plan vom Glück
  • Ein Stylist bei Instagram : Kreativkopf Oli Schröder zeigt sein Düsseldorf

Im Vorjahr feierte der Cirque Bouffon (Start war 1999) die ersten Aufführungen von „Lunatique“ in Gelsenkirchen, Köln und Münster. Zum Abschluss des Jahres 2018 macht der Zirkus nun auch in Düsseldorf halt. Mittwochs bis sonntags können sich die 400 Gäste im Chapiteau am Robert-Lehr-Ufer in die Traumwelt entführen lassen. Die deutsche Sängerin Christine Gogolin, die das gesamte Stück musikalisch begleiten wird, schwärmt: „Bei der Show ist alles handgemacht, weil mit einfachen Mitteln gearbeitet wird.“

(seka)
Mehr von RP ONLINE