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Düsseldorf: Leon Löwentraut und da kleinste Auto der Welt

Kunstwerk aus Düsseldorf : Leon Löwentraut und das kleinste Auto der Welt

Leon Löwentraut ist er 21 Jahre alt, aber schon ein großer Kunststar. Für den Autonarren Michael Fröhlich in Mettmann bemalte er nun das kleinste Auto der Welt. Es ist fröhlich verrückt und hat auch seinen Preis.

Lange Zeit hatte ­Michael Fröhlich seine Dependance in Düsseldorf, mittlerweile betreibt der lustige und eloquente Autonarr seine Firma namens Fantastische Fahrzeuge in Mettmann. Doch Verbindungen zur Landeshauptstadt gibt es immer wieder. Denn er bietet das kleinste Serienautomobil der Welt an. Im Guinessbuch der Rekorde belegt nach Angaben Fröhlichs der Peel P50 diesen Superlativ, weil es kein einziges kleineres Auto gibt, das jemals in Serie hergestellt wurde. Eines dieser Autos wurde auf außergewöhnliche Art und Weise umgestylt.

Leon Löwentraut wird aich als „Bubicasso“ bezeichnet, weil seine Kunst an die Pablo Picassos erinnert. Foto: dpa/Bernd Thissen

Der junge Maler Leon Löwentraut hat das Gefährt zu einem Kunstobjekt veredelt, in dem er das gesamte Auto mit seinen typischen Pinselstrichen versah. So erinnert der Peel P50 ein wenig an die Kunst Pablo Picassos – Löwentraut bekam daher auch den Spitznamen „Bubicasso“ verpasst. Der Wagen ist nun bunt, verspielt und ein wenig verrückt. Michael Fröhlich kokett: „Dieses Kunstwerk passt in jede größere Arztpraxis, in eine Empfangshalle oder in ein Hotelfoyer.“ Allerdings ist das Unikat auch nur etwas für Betuchte: Denn das automobile Kunstwerk kostet 150.000 Euro.

Löwentraut ist gerade einmal 21 Jahre alt und trat einen beachtlichen Siegeszug in der Kunstwelt an. Eine Ausstellung in Sankt Petersburg liegt gerade hinter ihm, seine Werke werden auf den führenden Kunstmessen dieser Welt gehandelt. Er hat Ausstellungen in Weltstädten wie New York, London oder Singapur. Zu einer Ausstellungseröffnung auf Ibiza flog er – ganz Dandy – mit einem Helikopter ein. Jetzt ist der Nachwuchsstar mit seinen Werken zum ersten Mal in Skandinavien zu Gast. „Kopenhagen ist eine meiner Lieblingsstädte, in der ich schon viel Inspiration gesammelt habe und immer wieder gerne bin. Generell liebe ich Skandinavien, da hier Design, Architektur und Kunst eine große Rolle spielen.“ Auf seinen Accounts im sozialen Netzwerk veröffentlicht Löwentraut gerne mal Fotos von sich bei der Arbeit. Er malt zu klassischer Musik und in kurzen Hosen.

(bpa)