Düsseldorf: Julian Schnabel auf Stippvisite in der Stadt

Kunst-Star : Julian Schnabel auf Stippvisite in der Stadt

Wenn der Maestro Julian Schnabel nach Düsseldorf kommt, dann will er auch meisterlich alles selber in die Hand nehmen. Als Erstes war eine Großskultptur vor dem Andreas Quartier an der Reihe.

Der Künstler und Regisseur Julian Schnabel passiert wieder einmal Düsseldorf. Dabei engagiert er sich im Wortsinn mit vollem Körpereinsatz für seine Kunst. Am Andreas Quartier „überwachte“ der New Yorker Kunststar am Dienstag persönlich das Aufstellen seiner gigantischen Skulptur. Ein Interpretation Moby Dicks aus Bronze, sechs Tonnen schwer und vom Künstler weiß bemalt. An Schnabels Seite waren Frankonia-Niederlassungsleiter Benno Maubach und Galerist Dirk Geuer – er war es auch, der am Dienstagabend zur Filmpremiere in das Filmkunstkino Cinema in der Altstadt lud – mit Schnabel und inklusive eines angeschlossenen Künstlergesprächs.

Sein Film über den berühmten Maler van Gogh sei kein Biopic, hatte Schnabel schon im Vorfeld klar gestellt. Er und sein Drehbuchautor Jean-Claude Carrière seien durch einen gemeinsamen Museumsbesuch in Paris zu diesem Film inspiriert worden. Schnabel hatte beschrieben, wie alle Bilder zu ihm gesprochen hätten, und dass es ihm im Nachhinein so vorkäme, als habe er einen Nachmittag mit van Gogh verbracht. Mittwochabend (10. April) veranstaltet Geuer zudem eine Vernissage in seiner Galerie an der Heinrich-Heine-Allee, er will neue Werke Schnabels zeigen, die Schau kuratierte der Künstler persönlich.

(bpa/ujr)
Mehr von RP ONLINE