Düsseldorf: Helau und Schalom in der Jüdischen Gemeinde

Karneval in Düsseldorf : Helau und Schalom in der Jüdischen Gemeinde

2019 war es das erste Mal soweit: Die Jüdische Gemeinde lud das Prinzenpaar in sein Gemeindehaus. Diese Tradition will der Verwaltungsdirektor Michael Szentei-Heise gerne fortsetzen. Montagabend also der zweite Aufschlag mit prominenten Karnevalisten und Top-Stimmung.

Im Vorjahr ging die Jüdische Gemeinde der Stadt Düsseldorf mit dem Empfang des Prinzenpaares an den Start. Nach Wunsch des Verwaltungsdirektors Michael Szentei-Heise soll es Tradition werden, wie er am Montagabend vor rund 200 Gästen im Gemeindezentrum am Paul-Spiegel-Platz erzählte. Axel I. und Venetia Jula (sehen immer noch fit aus) machten ihre Aufwartung, und auch sonst war die Stadtgesellschaft ordentlich vertreten.

Dreigestirn der KG Närrische Schmetterlinge: Jungfrau Juppine I., Prinz Kai l., Bauer Alexander I. (v.l.). Foto: Brigitte Pavetic
Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Foto: Brigitte Pavetic
Ex-Venetia Sabine Ilbertz mit ihrer „großen Liebe“ Marc Schlosser. Foto: Brigitte Pavetic

Joerg Schwarze (Vorstand Finanzen Arag), Robert Lamers (Fortin Werke), Stadtdechant Frank Heidkamp, Valentin Agadzanov von der Jüdischen Gemeinde, Ex-Prinz Martin Meyer und Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke etwa mischten sich unter das Feiervolk. Die Stimmung war großartig, Karnevalslieder wurden gesungen, die Leute plauschten ungezwungen, die Geräuschkulisse war enorm, auf den Tischen standen Häppchen, das Bier floss konstant. Der neue Fortuna-Vorstandsvorsitzende Thomas Röttgermann erzählte von seinen Verkleidungen und seiner Ehefrau Silke: „Ich höre immer auf sie, auch bei Kostümen. Als John Lennon ging ich schon, weil wir die Beatles so mögen.“ Von Köln nach Düsseldorf gekommen war Daniel Weiss vom ersten jüdischen Karnevalsverein nach dem Krieg namens Kölsche Kippa Köpp. „Die Düsseldorfer können echt gut feiern“, sagte er anerkennend. Glücklich feierte Ataman Yildirim mit. Er freut sich auf seinen interreligiösen Karnevalsverein Orient-Okzident Express. Der Antrag ist gestellt. B. Pavetic