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66. Jahrestag Der Staatsgründung: Düsseldorf gratuliert Israel zum Geburtstag: "Masel tov!"

66. Jahrestag Der Staatsgründung : Düsseldorf gratuliert Israel zum Geburtstag: "Masel tov!"

Es war eine fröhliche Mischung aus Musik, Tanz, Fahnenschwenken und koscherem Essen. Aber bei der Feier zum 66. Jahrestag der Staatsgründung von Israel waren auch ernste Töne angesagt.

So sprach Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, den nach wie vor vorherrschenden Friedenswunsch der Israelis an. "Diesen Wunsch werden wir nicht aufgeben", zitierte er Staatspräsident Shimon Perez.

Oberbürgermeister Dirk Elbers, Schirmherr des Israel-Tages, der auf dem Schadowplatz gefeiert wurde, erinnerte sich an seine eigenen Besuche in Israel. "Vor allem der Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem hat mich zutiefst bewegt", sagte er. Er glaubt, dass "ein Fest, wie der Israel-Tag heute, dazu beiträgt, das Miteinander und das Verständnis füreinander in Düsseldorf zu fördern". Frank von Beuningen, stellvertretender Generalkonsul der Niederlande, sagte: "Israel ist nicht irgendein Flecken auf der Landkarte, sondern Heiliges Land." Neben ihm waren auch der Konsul der Tschechischen Republik, Robert Otepka, Stephen Hubler, Generalkonsul der USA, und Francisco de Asis Aguilera Arande, Generalkonsul von Spanien, bei dem zwischendurch immer mal wieder verregneten Fest dabei.

Sie und die zahlreichen Gäste freuten sich über Falafeln und anderes koscheres israelisches Essen, über die Musik von Einat Betzalel und Omer Klein oder von DJ Lev aus Berlin und über den Flashmob mit dem Choreografen Oren Ashkenazi. Michael Rubinstein, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg, führte fröhlich durch das Programm. Das sahen sich auch Vertreter der Parlamentarier-Gruppe des Landtags an - unter ihnen Norbert Römer (SPD) und Peter Biesenbach (CDU)aus dem Vorstand. 40 Abgeordnete des Landtags aus allen Parteien sind in dieser Gruppe zusammengeschlossen und pflegen intensiven Kontakt zum Land Israel. Am Abend ließen dann alle blau-weiße Luftballons in den Himmel steigen - als ein Zeichen der Hoffnung auf Völkerverständigung und Frieden.

(ak)