Düsseldorfer Kunstexperte braucht keine Juwelen mehr Galerist Dirk Geuer holt sich einen Goldjungen

Düsseldorf · In New York lag Schnee, als Niclas Castello seinen Gold-Kubus präsentierte. Höchste Geheimhaltungsstufe war angesagt. Nur wenige wussten Bescheid wie der Düsseldorfer Galerist Dirk Geuer.

 Niclas Castello und Dirk Geuer mit dem Gold-Kubus

Niclas Castello und Dirk Geuer mit dem Gold-Kubus

Foto: Dirk Geuer

Endlich kann der Galerist Dirk Geuer wieder weite Reisen unternehmen. So war er gerade in New York, um Niclas Castello zu treffen. Der von Pop Art, Neo-Expressionismus und Street Art beeinflusste zeitgenössische Künstler macht regelmäßig mit seinen „Cube Paintings“ auf sich aufmerksam – dafür zerstört er Gemälde, „überführt“ sie dann in die dreidimensionale Form einer Skulptur und schließt das Ganze in einen Kubus aus Acrylglas ein.

Eine Zusammenarbeit zwischen Geuer (er arbeitete schon mit Julian Schnabel, Günther Uecker und Jörg Immendorff zusammen) und Costello steht an. Bei der Gelegenheit will der Künstler am Donnerstag auch über sein jüngstes Werk sprechen, aus diesem Grunde kommt er in die Landeshauptstadt: Im Big Apple präsentierte er vor wenigen Tagen einen 186 Kilogramm schweren Kubus aus reinem 24-karätigem Gold. Der „Castello Cube“ – gefertigt in der Schweiz – ist damit laut Galerie Dirk Geuer die schwerste und teuerste Echtgold-Skulptur der Welt. Ort und Zeitpunkt der Performance blieben bis zuletzt geheim. Nur einige Repräsentanten der internationalen Kunstszene, zufällige Parkbesucher und ausgewählte Sammler erlebten die Enthüllung in New York. Das Objekt ist unverkäuflich, Interessenten gibt es den Angaben zufolge jetzt schon genug.

(bpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort