Düsseldorf: Fortunas Cheftrainer Friedhelm Funkel bei den Jonges

Sportsfreunde : Fortunas Cheftrainer Friedhelm Funkel bei den Jonges

Der Mann kann nicht nur Fußball, der Mann kann auch unterhalten: Fortunas Cheftrainer Friedhelm Funkel. Vor den heimatverbunden Jonges haute der 65-Jährige ein gutes Statement nach dem anderen raus.

Jubelnd wurde Fortuna-Cheftrainer Friedhelm Funkel bei den Düsseldorfer Jonges begrüßt und mit Klatschen im Stehen verabschiedet. Einige Jonges im Henkel Saal, diesmal bis auf den letzten Platz besetzt, trugen sogar Fortuna-Trikots. Der gebürtige Neusser gehört nach dem sensationellen Abschneiden seiner Mannschaft zu den beliebtesten Persönlichkeiten in  Düsseldorf. Und alles, was der bestens gelaunte Trainer im Gespräch mit RP-Sportchef Gianni Costa sagte, war von Bedeutung. Einer seiner schönsten Sätze, der die Jonges erneut jubeln ließ:   „Ich mache mich jeden Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen auf den Weg von Krefeld nach Düsseldorf.“ Die Saison war für ihn „wie ein Rausch, die Krönung meiner Laufbahn“. Und über seine Mannschaft: „Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team ist einmalig in der Bundesliga.“  Sein Dank galt  auch der „unfassbaren Unterstützung durch die Fans, selbst dann, wenn es einmal nicht so gut lief“. Auf die Frage von Costa: „Sie haben jetzt alles erreicht, treten sie jetzt ab?“ kam blitzschnell seine Antwort: „Nee, habe ich keine Sekunde drüber nachgedacht.“ Über die nächste Spielzeit: „Es wird schwer. Aber ich habe keine Angst davor. Wir sollten trotzdem nicht zu viel erwarten. Allerdings wäre es gut, wenn wir unser Gehaltsgefüge etwas nach oben schieben, um gute Spieler zu halten.“  Frage: „Können sie die Handspielregel erklären?“ Funkel: „Nee, kann ich nicht.“ Dann sein überraschendes Eingeständnis: „Ich habe sicher nicht immer Recht, wenn ich den Schiedsrichter beschimpfe.“ Und dieser Satz klang bei den vielen Jonges noch lange nach: „Fortuna ist meine sportliche Heimat, meine letzte Trainerstation.“

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