Düsseldorf: Elena Panknin stellt in der Deutschen Bank aus

Ausstellung in Düsseldorf : Elena Panknins Kunst der Glücksmomente

Eigentlich sollten es nur 25 Werke werden, die Elena Panknin in der Deutschen Bank ausstellen wollte. Doch dann überkam die Künstlerin ein ungeahnter Tatendrang, der sie nächtelang weitermalen ließ. Für Panknin wahre Glücksmomente.

Rund 200 geladene Gäste, unter ihnen Fernsehmoderator und „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, der Baas der Düsseldorfer Jonges, Wolfgang Rolshoven, Kunsthistorikern Dorothee Achenbach, die Großnichte des Malers Kasimir Malewitsch, Iwona Malewicz, sowie Society-Lady Renate Blumentrath erlebten die Eröffnung der Ausstellung „Sequence“. Dort nutzten sie die Gelegenheit, sich im Beisein der international erfolgreichen Künstlerin Elena Panknin deren neueste Werke anzusehen. Bis September werden diese für Interessierte im Kuppelsaal der Deutschen Bank an der Königsallee zugänglich sein.

Ursprünglich waren übrigens „nur“ 25 neue Bilder für die Ausstellung geplant. Dann hat Elena Panknin – so erzählte sie es selbst während der Vernissage – im Januar begonnen, fast jede Nacht zu malen. Letztlich sind durch diesen Tatendrang nun sogar 36 Werke entstanden. „Für mich sind die Kunst und das Malen einfach alles, deshalb hatte ich seit Januar sehr viele Glücksmomente“, sagte sie strahlend.

Die Künstlerin, Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie, ausgebildet zunächst in der Klasse Tal R, später Meisterschülerin von Siegfried Anzinger, hat sich längst über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus einen Namen gemacht. So gehen ihre Bilder zu internationalen Ausstellungen nach New York, Tokio, Paris oder Berlin. Und weil ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung sozialer Projekte für die leidenschaftliche Malerin eine große Rolle spielen, wurde ihr Kunstwerk „Blue Lady“ während der Vernissage von Joachim Llambi – der übrigens Düsseldorf als schönste Stadt Deutschlands neben Hamburg lobte – für einen guten Zweck versteigert. 5500 Euro wurden auf diese Weise erzielt. Den gesamten Betrag stellt die Künstlerin dem Verein Spendezeit zur Verfügung. Der gemeinnützige Verein möchte ehrenamtliches Engagement in Düsseldorf und der Region fördern und deshalb potenzielle Helfer mit Hilfesuchenden schnell und vor allem unbürokratisch zusammenbringen. „Wir freuen uns riesig über diese großzügige Spende und danken Elena Panknin von Herzen dafür“, so Anja Katharina Baudeck, Mitglied des Vorstands von Spendezeit und Moderatorin der Vernissage.

Gesellschaftliches Engagement gehört schon seit langer Zeit zur Unternehmenskultur der Deutschen Bank. Viele Partnerschaften, unter anderem die mit dem Verein Spendezeit und der Künstlerin Panknin, seien seien so bereits entstanden, sagte Marcel Brünnen, Leiter der Deutschen Bank Düsseldorf, in seiner Begrüßung. „Elena Panknin stellt immer wieder ihr kreatives Talent in bemerkenswerter Form in den Dienst der Allgemeinheit. Mit dieser Ausstellung wollen wir nun Menschen zusammenbringen und ein Netzwerk schaffen, damit möglichst viele positive Beiträge für unsere Gesellschaft entstehen können.“ Darüber freute sich auch der Jonges-Baas und betonte in seiner Laudatio auf die Künstlerin, wie wichtig es sei, dass sich private Institutionen und Unternehmen für die Kunst engagieren, sie präsentieren und einen Zugang für alle Menschen möglich machen.

Als Schirmherrin für die Ausstellung konnten die Organisatoren übrigens die international bekannte Sopranistin Inessa Galante gewinnen. Sie begleitete den Abend nicht nur musikalisch, sondern erzählte auch von ihrer besonderen Beziehung zu der Künstlerin Elena Panknin, die sie schon seit vielen Jahren gut kenne und deren Kunst sie bereits seit den Anfängen ihrer Karriere immer unterstützt habe.

Beate Werthschule

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