Düsseldorf: Die Venetien erinnern sich an ihre Top-Momente

Sommerbrunch der Prinzessinnen : Die Venetien erinnern sich an ihre Top-Momente

Was für ein Start in einen Sonntag: Düsseldorfs Karnevalsprinzessinnen, die Venetien, luden zu Brunch und Erinnerungen.

Sonne statt beim Brunch des Venetienclubs auf der Rheinterrasse. Das Who’s Who der Jecken vergnügte sich unter freiem Himmel – insgesamt kamen gut 300 Gäste. Rot-Weiß-Präsident Dirk Kemmer, die Spitze des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC) mit Michael Laumen, Stefan Kleinehr und Hans-Jürgen Tüllmann traf sich zum Kaffee, Dirk und Astrid Elbers, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Ulla Fassbender (Arag).

Claudia Monreal (l.) und Manuela Fehling. Foto: Brigitte Pavetic

Sänger Giovanni Costello sagten Hallo, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven, Hoppeditz Tom Bauer, Cida Klinkhammer und Petra Bark von den Närrischen Marktfrauen. Erste Geige spielten selbstredend die Venetien, die alle pretty in Pink auftauchten – Pink waren zudem auch der Aperitifs, die Sitzkissen, die Blumenbouquets und sogar die Lippenstiftfarbe der Ladys. Zeit für Erinnerungen: Der Antenne-Düsseldorf-Moderatorin Claudia Monreal (Venetia 2015) sind die „berührenden Besuche“ im Kinderhospiz und in den Seniorenheimen noch in Erinnerung. Für Melanie Dahmen (2003) waren der Rosenmontagszug und Teneriffa die Top-Highlights. Für Venetien-Nachwuchs hat sie gerade gesorgt: Ihre süße Tochter Leonie ist ein halbes Jahr alt und trug gestern ein rosafarbenes Polo-Shirt.

Sara Steiger (.) und Melanie Dahmen. Foto: Brigitte Pavetic

Für Sara Steiger (2010) war die Kürung der emotionalste Moment. „Der Einmarsch in die Halle war einfach umwerfend.“ 28 Venetien sind aktuell in dem Club Mitglied, den es seit 2003 gibt. Präsidentin ist Dagmar Pagalies (1990). Die freute sich sehr über den Besuch der dienstältesten Venetia auf der Rheinterrasse: Das ist Marion Riesenfeld, die 1959 das Krönchen auf hatte. „Pink ist schick“, findet die extrem vitale Frau. „Die Kürung war damals in der Rheinhalle, die ist längst abgerissen. Ich hatte einen tollen Thron, und es gab sogar Palmwedel“, erzählte sie amüsiert. „Und es gab nur Radio, TV war damals noch nicht dabei.“

(bpa)
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