Düsseldorf: Die Mayersche stellt einen Top-Trend Bullet Journaling vor

Lebensplanung – Kurs in Düsseldorf : Die Mayersche stellt einen Top-Trend vor

Ein neuer Trend bricht sie Bahn: Bullet Journaling. Die Einführung gab es in der Mayerschen Buchhandlung, eine Expertin gab die Navigation, die das Leben erleichtern soll.

Bullet Journaling zählt zu den jüngsten Trends für Menschen, denen der klassische Filofax als Kalendarium zu rational strukturiert ist und die ihre Termine lieber auf eigenhändig gestalteten Kalenderseiten festhalten. Zahlreiche Bloggerinnen geben im Internet Unmengen von Anregungen, eine To-Do-Liste künstlerisch aufzupeppen. In der Mayerschen Buchhandlung an der Nordstraße bot Britta Schneider, Expertin für die Top-Reihe des Stuttgarter Frech-Verlags mit dem Schwerpunkt kreative Betätigungen, einen Workshop für das Bullet Journaling, kurz BuJo genannt, an. „Ich war schon erstaunt, mit wie viel Herzblut die Teilnehmer daran gingen, die Seiten des individuellen Kalendariums zu gestalten“, erklärt Schneider. Wie sich der martialische Name „Bullet“, zu deutsch Kugel oder Geschoss, in diese gestalterische Tätigkeit eingeschlichen hat, hat eine einfache Erklärung: Man benötigt nämlich ein Buch mit sogenannten Bullet-Seiten, das sind Blanko-Seiten, bei denen kleine Punkte (Kügelchen) Anhaltspunkte für eine Rasterung und damit gestalterische Aufteilung in feste Größen darstellen. Je nach Lust und Laune können Spalten für Tages-, Wochen- oder Monatsübersichten erstellt werden, ganze Seiten können für Notizen, Tagebucheinträge oder Skizzen reserviert werden. Bis zu zwei Stunden waren die Workshop-Teilnehmer mit ihrem Bullet-Journal-Erstling beschäftigt. Der künstlerischen wie inhaltlichen Ausgestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Eine Teilnehmerin hatte gerade ihren Garten umfangreich bepflanzt und will diesen Pflanzplan sowie die erhofften Blüh-Ergebnisse nun in ihrem Bullet Journal festhalten. Praktisch ist auch eine in ein BuJo eingebundene Packliste für den Urlaub. Zudem kann auch der eigenen Person mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Fragen wie „Wie habe ich mich heute gefühlt?“ oder „Wie war meine heutige Beziehung zum Partner oder Kollegen“ finden sich häufig in Tagebuchform auf liebevoll gestalteten Bu-Jo-Seiten wieder. „Man muss aber nicht wie manche Blogger für jeden Tag oder jede Woche eine neue Seite gestalten, man kann sich sehr gut auch mit Farbkopien des gelungenen Grundentwurfs behelfen“, verrät Britta Schneider.

Mehr von RP ONLINE