Düsseldorfer Top-Doc: Auf ungeprüfte und nicht zertifizierte Behandler achten! Beauty-Ärzte warnen vor Billig-OPs

Düsseldorf · Besonders in der Adventszeit soll es gehäuft unseriöse Lockangebote geben. Erschwerend hinzu kommt, dass der Begriff Schönheitschirurg hierzulande nicht geschützt ist.

 Murat Dagdelen, Schönheitschirurg und GÄCD-Vize

Murat Dagdelen, Schönheitschirurg und GÄCD-Vize

Foto: DiaMond Aesthetics

Seit Mitte November ist Murat Dagdelen, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Düsseldorf, neu gewählter Vize-Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD), die sich unter anderem für die Aufklärung, Weiterbildung und Information von Fachkräften und Patienten einsetzt.

In dieser Funktion warnt der Arzt – auch mit besonderem Blick auf die Beauty-Hochburg Düsseldorf – vor Lockangeboten für Schönheitsbehandlungen und -operationen. Dagdelen weist darauf hin, dass besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit online verstärkt mit Billigangeboten geworben wird. „Dabei könnten ungeprüfte und dadurch risikobehaftete Präparate verwendet werden sowie nicht zertifizierte Behandler ihre Dienste anbieten.“

Mal eben eine „neue Nase“ als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, eine Faltenreduzierung mittels Botoxinjektion oder andere ästhetische Behandlungen – und das zu einem unschlagbaren Preis? „Solche günstigen Angebote gibt es besonders jetzt wieder häufig im Netz zu finden“, sagt der Chirurg, der ebenfalls darauf hinweist, dass der Begriff Schönheitschirurg hierzulande nicht geschützt ist. Derartige Billigangebote im Internet seien „oft unseriös und bergen die Gefahr gesundheitlicher Negativfolgen für die Patienten – aufgrund von ungeprüften Präparaten oder Medikamenten als auch fehlender Expertise oder Zulassung der Anbieter“.

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