Düsseldorf: Daddy Yankee kommt 2020 mit "Despacito" in den ISS Dome

„Despacito“-Star kommt nach Düsseldorf : Daddy Yankee gibt Konzert in Düsseldorf

Daddy Yankee ist ein Musiker der Superlative. Gemeinsam mit Luis Fonsi landete er den Hit „Despacito“ – 6,6 Milliarden klickten ihn bislang auf Youtube an. am 8. August kommt der Puerto Ricaner in den Dome.

Wenn es nach Klickzahlen auf dem Videoportal Youtube geht, dann ist Daddy Yankee aktuell einer der erfolgreichsten Musiker. Mit Luis Fonsi veröffentlichte er den größten Hit der vergangenen drei Jahre: „Despacito“. Knapp 6,6 Milliarden (!) mal wurde das Gute-Laune-Lied aufgerufen (Stand gestern). Das Partyportal der Rheinischen Post – Düsseldorf TONIGHT - präsentiert den Künstler am 8. August exklusiv bei seinem ersten Konzert in Düsseldorf.

Daddy Yankee kommt am 8. August in den ISS Dome. Foto: El Cartel Records

Im Gepäck hat Daddy Yankee weitere Songs, zu denen es erfolgreiche Videos gibt. Vier Musikfilme von ihm sammelten jeweils mehr als eine Milliarde Klicks. Auf einer 100 Quadratmeter große LED-Wand wird die Show von der Bühne auf die Ränge übertragen. Neben „Despacito“ steht der „Despacito“steht der Latino-Weltstar und Vertreter des Genres Reggaeton, der bisher knapp 50 Millionen Tonträger verkaufte, für Hits wie „Con Calma“, „Dura“, „Andas en Mi Cabeza“, „Shaky Shaky“ oder „Gasolina“. Tickets gibt es ab kommenden Donnerstag.

Die Idee dazu entstand aus einer Bierlaune. Denn bei einem von Düsseldorfs Traditionstropfen im Schlösser Quartier Bohème (SQB) plauschten Torsten te Paß (Chef des SQB) und Frank Laurini von der Ticketbande über Konzerte und waren sich offenbar schnell einig über ihren gemeinsamen Traum: Daddy Yankee soll in die Landeshauptstadt. So fackelte das Duo nicht lange, die Verträge sind ihren Angaben zufolge unterschrieben und der Latino-Gig geplant. „Da es das erste und bisher einzig geplante Konzert des Künstlers in NRW ist, werden die Fans nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus den Nachbarländern anreisen“, sagt te Paß.

Für seinen Auftritt im Dome wird der Puerto-Ricaner, der mit bürgerlichem Namen Ramón Luis Ayala Rodríguez heißt, seine fast 50-köpfige Tanz-Crew mit nach Düsseldorf bringen. Die Veranstaltung ist akribisch geplant, zur Musik kam der Rapper aber wohl eher zufällig: In der Schulzeit interessierte er sich für Baseball. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Unbeteiligter bei einer Gang-Schießerei ins Bein getroffen. Der Schuss traf sein Bein. Seine Karriere als Baseballspieler war damit vorüber. Fortan widmete er sein Interesse seiner zweiten großen Vorliebe, der Musik. Mit DJ Playero zog er von Block zu Block, war auf zahlreichen Mixtapes von Playero vertreten, und 1997 tauchte er erstmals international mit dem Lied Posición auf dem Soundtrack zu One Tough Cop auf. Die Gene gaben Rückenwind: Schon sein Vater war Mitglied einer Salsa-Musikgruppe.

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Brigitte Pavetic und Vassilio Katsogridakis