Düsseldorf: Badeparty mit DJ und Quietsche-Entchen

Düsselstrand : Badeparty mit DJ und Quietsche-Entchen

Mit einem Entchen baden zu gehen, ist nicht nur etwas für Ernie aus der Sesamstraße. Beim Quietsche-Entchen-Tag gab es ein buntes Programm rund um das kultige Gummitierchen.

Ein Schwimmbad-Erlebnis etwas ungewöhnlicher Art erlebten am Sonntag rund 2000 Besucher beim achten Quietsche-Entchen-Tag im Düsselstrand, bei dem Besucher mit ihren gelben Enten nicht nur freien Eintritt bekamen, sondern auch ein buntes Animationsprogramm, Wasserparcours und eine Unterwasser-Fotobox ausprobieren konnten.

Zu Partymusik eines DJs konnten die Besucher so unter anderem eine sechs Meter große Badeente beklettern, mithilfe von dünnen Matten über Wasser laufen und unterschiedliche Partyspiele auf dem Wasser ausprobieren. 400 Wasserbälle sorgten für Spielspaß in allen Becken. Vor allem Familien mit jungen Kindern lockte der Aktionstag, der seit acht Jahren am Samstag vor Ostern veranstaltet wird, in das Freizeitbad.  Wer an der Kasse seine Quietscheente vorzeigte, erhielt freien Eintritt.

Ein Highlight des Aktionstages waren die vielen Verlosungen. Dafür wurden jede Stunde 500 gelbe Entchen ins Wasser gelassen, unter denen sich spannende Preise versteckten. So gab es unter anderem freien Eintritt für den Aquazoo, Kinogutscheine und Familienkarten für das Schwimmbad zu gewinnen. Aber auch ohne die Gewinner freuten sich besonders die jüngeren Besucher über die Enten, die man mit nach Hause nehmen durfte.

Die zweijährige Jolina erzählte stolz, dass sie schon zwei Quietscheentchen gesammelt habe, während sie sich mit ihren Eltern auf einem der Liegestühle vom Toben ausruht. „Früher fand die Kleine Wasser nicht so super, aber mittlerweile hat sie richtig Spaß“ erzählt Mutter Alina Schmitz, die aus Unterrath in das Schwimmbad gekommen ist.

Großer Beliebtheit erfreute sich auch die Unterwasser-Fotobox im überdachten Außenbecken des Bades. „Ich musste ganz schön lange meine Luft anhalten“, berichtet Nikolai, der mit seinem großen Bruder und seiner Mutter gerade auf das Foto wartete. „Ein breites Grinsen, der schnelle Blick in die Kamera und fertig ist das perfekte Unterwasser-Foto“, gab Fotograf Jonas Ohlms Tipps für die Bilder, die bereits wenige Sekunden später aus einem Automaten ausgespuckt werden. Allein bis zum Mittag habe er mit seinen Kollegen bereits über 400 Fotos geschossen, so Ohlms. Für Nikolai und seine Familie ging es anschließend weiter zur nächsten Station. „Ich will unbedingt das Wasserlaufen ausprobieren“, erzählte der Siebenjährige. „Wir sind mindestens alle vier Wochen hier, weil es eine super Indoor-Aktivität ist“, sagte Mutter Sabine Hedderich. „Zum Glück habe ich mein Fortuna-Entchen heute Morgen gefunden“, ergänzte Nikolai.

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