Düsseldorf: Apollo-Varieté mit überarbeiteter Show

Generalüberholung : Apollo-Varieté mit überarbeiteter Show

Es gab mächtig Ärger um das neue Stück im Apollo-Varieté, und der künstlerische Leiter Adrian Paul reagierte prompt. Das überholte Stück feiert nun Premiere – den Zuschauern gefällt es hoffentlich.

Nach der harschen Kritik an dem neuen Stück im Apollo-Varieté mit dem Titel „Viva Argentina“ legten sich die Theatermacher mächtig ins Zeug und unterzogen die Show sozusagen einer Generalüberholung. Der künstlerische Leiter Adrian Paul, Sohn des Varieté-Chefs Bernhard Paul, übernahm mit Stefan Huber die Regie und stellte das ganze Programm auf den Kopf. Adrian Paul wollte „Viva Argentina“ mit Hilfe der Choreographin Dima Lavrynenko dramatischer und auch rockiger gestalten, zudem arbeiten sie mit Lichteffekten.

Die Künstler sind geblieben, allerdings treten sie in komplett anderer Reihenfolge auf. Anastasiia, bei der misslungenen Show Sängerin und Tänzerin in Personalunion, konzentriert sich in der neuen Show ausschließlich auf ihren Gesang, eine Tänzerin wurde neu engagiert. Der humorige Hans Loch als Herr Riesling und Sänger und Gitarrenspieler Rubens Alvear überbrücken abwechselnd die Pausen. Die überarbeitete Show feiert am Freitag (10. Mai) ihre zweite Premiere. Beschwerden im Vorfeld hatten die Theaterleitung zu dieser radikalen Kurskorrektur bewogen. Regisseur Maxim Bauer hatte das Thema des Stückes in den Augen des Publikums offenbar verfehlt, und auch der Moderator konnte mit seiner Darbietung nicht überzeugen.

(wa.)
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