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Sparkassen-Renntag: Dressur-Reiter erobern den Rennbahn-Führring

Sparkassen-Renntag : Dressur-Reiter erobern den Rennbahn-Führring

Um gelungene Passagen und Pirouetten geht es auf der Rennbahn in Grafenberg normalerweise nicht, beim 28. Sparkassen-Renntag war das anders. Zum Auftakt konnten die Besucher eine Dressur-Vorführung mit Friesenpferden und historischen Kostümen im Führring bestaunen - einer von vielen Programmpunkten für Familien, die mit diesem Renntag besonders angesprochen werden sollen. Im Angebot waren auch Führungen hinter die Kulissen des Rennbetriebs und ein Stand, an dem Anfänger erfahren konnten, wie man Dreier-, Vierer- oder Platz-Zwilling-Wette fehlerfrei platziert.

Für große Freude sorgte das Wetter. Am Nachmittag strahlte die Sonne - in diesem Sommer ein seltener Anblick, der die Veranstalter sogar hoffen ließ, das Ziel von 15 000 Besuchern zu übertreffen. Stadtsparkassen-Chef Arndt Hallmann zeigte sich nach einem Rundgang über das Gelände begeistert. Um so mehr, weil er als Rennbahn-Gastgeber bislang kein Glück mit dem Wetter gehabt hatte: Vor zwei Jahren hatte beim Renntag drückende Hitze geherrscht, im vergangenen Jahr regnete es stark. "Diesmal sind die Bedingungen ideal für Pferde, Besucher und die Sparkasse."

Familien-Stimmung herrscht auch im VIP-Bereich - und ein starker Töchter-Überschuss. Hallmann hatte seine beiden Töchter mitgebracht, Tochter Lisa feierte ihren 16. Geburtstag. Tonhallen-Intendant Michael Becker kam mit seinen vier Töchtern, der designierte Oberbürgermeister Thomas Geisel erschien mit vier seiner fünf. Von den Wettscheinen ließ der neue Rathaus-Chef die Finger ("Ich wette nicht, schließlich habe ich ja Glück in der Liebe.") Unter den Gästen waren auch Noch-OB Dirk Elbers und die neue SPD-Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

Das wichtigste Rennen war wie immer der Preis der Stadtsparkasse, das Favorit Kenhope für sich entscheiden konnte. Erstmals lobte auch die Kreissparkasse einen Preis aus, den Vorstandsmitglied Johann-Peter Ingenhoven überreichte. Auch die Provinzial Rheinland übernahm erstmals ein Rennen und wurde vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Patric Feldmeier vertreten.

(ak/arl)