Die jecken Orden sind preiswürdig im Düsseldorfer Karneval

Die jecken Orden sind preiswürdig : Die jecken Orden sind preiswürdig

(wber) Diesmal konnten die Damen aus dem Karneval ganz allein entscheiden, wer in der letzten Session die schönsten Orden gestaltet hatte. Die Prämierung fand statt im Biergarten der Brauerei Schlüssel.

Der Förderverein Düsseldorfer Karneval hatte den Wettbewerb um das närrische Klimbim ins Leben gerufen. „Die Damen haben ja ihre eigene Sicht auf das karnevalistische Metall“, sagte Josef Hinkel, Vorsitzender des Vereins.

Zu den Jurorinnen gehörte neben seiner Vize Mirjam Kohl die Stadtsparkassen-Chefin Karin Brigitte Göbel, Opernsängerin Carolin Merz und Pepe Therkatz, Grande Dame des Winterbrauchtums.  „Nach Diskussionen waren wir uns alle einig“, sagte Mirjam Kohl. Hinkel kündigte nebenher an, dass es 2024 eine Ausstellung im Stadtmuseum aus Anlass des 200. Jubiläums des Düsseldorfer Rosenmontagszuges geben wird.

Die Preisträger jubelten. In der Kategorie Karnevalsvereine befanden die Jurorinnen, dass der Orden der Düsseldorfer Originale der schönste sei. Dafür gab es 2000 Euro. Auch bei den Kinderprinzenpaaren waren die Originale erfolgreich: 400 Euro. Die KG Regenbogen und die Niederkasseler Tonnengarde freuten sich über je 1000 Euro. Prämiert wurde auch der Orden des Prinzenpaares sowie in der Kategorie Verbände die Orden der Handwerksbäcker, der Düsseldorfer Jonges  und der jüdischen Gemeinde, die unter dem Motto „Gemeinsam jeck“ einen Pfarrer, einen Rabbi und einen Imam in Metall hatte gießen lassen.

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