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Kultur: Die frommen Wünsche des Schauspielhaus-Intendanten

Kultur : Die frommen Wünsche des Schauspielhaus-Intendanten

Nicht nur Kinder malen einen Wunschzettel. Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schulz hat jetzt für das Online-Theatermagazin Nachtkritik.de zu Papier gebracht, worüber sich sein Theater im kommenden Jahr freuen würde - und nebenbei einen hübschen Kommentar zur Debatte um einen Verkauf des Theatergebäudes am Gustaf-Gründgens-Platz abgegeben.

Nicht nur Kinder malen einen Wunschzettel. Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schulz hat jetzt für das Online-Theatermagazin Nachtkritik.de zu Papier gebracht, worüber sich sein Theater im kommenden Jahr freuen würde - und nebenbei einen hübschen Kommentar zur Debatte um einen Verkauf des Theatergebäudes am Gustaf-Gründgens-Platz abgegeben.

Der Zettel ist mit zwei schlicht gestalteten Weihnachtsbäumen verziert - Schulz ist ja auch nicht Museumsdirektor - und enthält nur zwei Wünsche. Der eine wird sich 2017 ganz sicher nicht erfüllen: "1 Haus". Das Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz wird wegen Bauarbeiten auch für das kommende Jahr geschlossen bleiben, zumindest ist inzwischen klar, dass das Schauspiel später in das Gebäude zurückkehren wird. Bis zum Wiedereinzug frühestens im Jahr 2018 bleiben Schulz und seinem Team nur das Central am Hauptbahnhof und Sonderspielstätten.

Schulz hat aber noch einen zweiten Wunsch abgegeben. Er würde sich freuen über "ein paar nette + kluge Politiker", und kulturaffin sollten sie auch noch sein, wie er als Fußnote ergänzt hat. Wer weiß, ob wenigstens diese Hoffnung im kommenden Jahr in Erfüllung geht. Aber wünschen darf man sich ja alles.

Hier geht es zum Adventskalender von Nachtkritik.de

(arl)