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Woche Der Inklusion: Dezernent Hintzsche im Tischtennis-Duell mit den Profis von Borussia

Woche Der Inklusion : Dezernent Hintzsche im Tischtennis-Duell mit den Profis von Borussia

Zugegeben: So richtig mithalten mit Borussias Nachwuchstalenten im Tischtennis Patrick Franziska, Panagiotis Gionis und Rollstuhlbundesliga-Spielerin Sandra Mikolaschek konnte Sportdezernent Burkhard Hintzsche am Samstag in den Schadow Arkaden nicht. Aber im Spiel gegen die drei zeigte der Beigeordnete doch einige Tricks, die man von einem blutigen Anfänger nicht erwarten würde.

Zugegeben: So richtig mithalten mit Borussias Nachwuchstalenten im Tischtennis Patrick Franziska, Panagiotis Gionis und Rollstuhlbundesliga-Spielerin Sandra Mikolaschek konnte Sportdezernent Burkhard Hintzsche am Samstag in den Schadow Arkaden nicht. Aber im Spiel gegen die drei zeigte der Beigeordnete doch einige Tricks, die man von einem blutigen Anfänger nicht erwarten würde.

Und tatsächlich: "Ich habe früher mal Tischtennis im Verein gespielt. Das ist aber sehr lange her, und seitdem ich eine Brille brauche, habe ich das auch aufgegeben. Und wenn die Borussia-Spieler volle Power gegeben hätten, wäre ich wohl gar nicht mehr mitgekommen", sagt Hintzsche. Anlass des ungewöhnlichen Turniers mitten in der Innenstadt: der Auftakt zur Düsseldorfer "Woche der Inklusion".

"Im vergangenen Jahr ist das Thema Inklusion durch die Special Olympics für Menschen mit einer geistigen Behinderung mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten", sagt Hintzsche. Mit der "Woche der Inklusion" wolle man nun zeigen, dass gelebtes Miteinander nicht nur in den Schulen, sondern in allen Bereichen des Lebens eine wichtige Rolle spiele. "Wir wollen alle Menschen, egal wie verschieden sie sind, hier in Düsseldorf zusammenbringen", lautet die Botschaft des Dezernenten und der vielen Vereine und Institutionen, die sich noch bis Freitag mit verschiedenen Aktionen in der ganzen Stadt präsentieren. So wie Borussia Düsseldorf: "Tischtennis ist eine sehr inklusive Sportart. Seit Jahren schon trainieren alle unsere Spieler zusammen, egal ob sie etwa im Rollstuhl sitzen oder nicht", sagt Borussia-Geschäftsführer Jo Pörsch, der die Spieler gemeinsam mit Manager Andreas Preuß zu dem Treffen begleitete. Seit 2013 ist das Trainingszentrum der Borussia sogar ein paralympischer Sportstandort und Spielerin Sandra Mikolaschek eine Medaillen-Hoffnung für die nächsten Paralympics.

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Die Borussia ist damit ein Vorbild für alle Düsseldorfer Vereine, ist Burkhard Hintzsche überzeugt: "Ich glaube, wir sind zwar hier in der Stadt schon generell gut aufgestellt, was das Thema Inklusion betrifft, aber es könnten noch mehr Vereine nachziehen", sagt er.

(lai)