Stars Der Woche: Deutliche Worte eines wütenden Daimler-Arbeiters

Stars Der Woche : Deutliche Worte eines wütenden Daimler-Arbeiters

Eigentlich läuft es im Leben doch immer auf eine Frage hinaus: Und, wie war ich? Wir sagen es Ihnen und vergeben Sternchen für die Düsseldorfer Gesellschaft.

Bernd Kost ist Betriebsrat beim Daimler-Werk. Dort könnten 1800 Jobs wegfallen. Und wie beurteilt Herr Kost die Lage? "Wir haben auf die Fresse gekriegt, jetzt sind wir heiß wie Frittenfett." Zu harte Worte? Wir meinen nein! Denn der Mann mit der Elvis-Locke und dem roten Daimler-Shirt spricht das aus, was die Mehrheit der 6500 Daimler-Mitarbeiter denkt. Und durch seine klaren Worte wissen die Stuttgarter Daimler-Manager wenigstens, wo sie dran sind. Für soviel Ehrlichkeit gibt es: *****

Britney Spears stellte in Oberhausen ihre Dessous-Kollektion vor, fand dort aber keine anständige Bleibe. Deshalb residierte sie an der Kö. Mehr Lust auf Düsseldorf hatte sie nicht. Kein medienwirksamer Shopping-Bummel, keine Autogramm-Termine und vor allem: kein Gesang. Das ist löbliche Bescheidenheit - und hat uns ein Wiederhören mit "Baby One More Time" erspart. ***

Die Grünen haben einen Skandal aufgedeckt. Zumindest fast. In einem pfeffrigen Antrag in der Bezirksvertretung 1 beklagten sie, dass Oscar Bruch nur 35 Euro Gebühren pro Tag zahlen muss, um mit seinem Riesenrad samt Gastronomie den Burgplatz zu nutzen. Blöd nur: Das ist Quatsch. Bruch muss für die dreimonatige Nutzung insgesamt rund 24 000 Euro zahlen. Das wissen die Grünen seit der Sitzung gestern auch. Wir finden: Wer eine solche rufschädigende Behauptung in die Welt setzt, sollte sicher sein, dass sie auch stimmt. Sonst gibt's nur: *

(tb/arl)
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