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Corneliusplatz: Der Zelt-Statiker aus Franken

Corneliusplatz : Der Zelt-Statiker aus Franken

Eigentlich war Lothar Körner Ingenieur im Maschinenbau. Mit Zirkus und Theater hatte er beruflich nichts zu tun. Aber er hatte einen Freund, der für Kinder- und Jugendzirkusse arbeitete. Einmal lieh der sich von einem älteren Herrn ein Zirkuszelt, das zu lang für den Transport war, - und fragte seinen Freund, den Ingenieur, ob der das passend machen könnte. Ganz nebenbei kam heraus, dass der ältere Herr, der das Geschäft mit den Zelten als Hobby betrieb, einen Nachfolger suchte.

Eigentlich war Lothar Körner Ingenieur im Maschinenbau. Mit Zirkus und Theater hatte er beruflich nichts zu tun. Aber er hatte einen Freund, der für Kinder- und Jugendzirkusse arbeitete. Einmal lieh der sich von einem älteren Herrn ein Zirkuszelt, das zu lang für den Transport war, - und fragte seinen Freund, den Ingenieur, ob der das passend machen könnte. Ganz nebenbei kam heraus, dass der ältere Herr, der das Geschäft mit den Zelten als Hobby betrieb, einen Nachfolger suchte.

Körner überlegte nicht lange, schlug ein. "Nach zwei Jahren stand fest, dass ich davon leben kann." Seit inzwischen 23 Jahren hat er ein Ingenieur-Büro mit einem traumhaft klingenden Namen: "Statik für Fliegende Bauten". Und Körner hat schon bei vielen Fliegenden Bauten dafür gesorgt, dass sie eben nicht davonfliegen, sondern standfest im Boden verankert sind. Derzeit ist der 50-jährige Franke - er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Würzburg - in Düsseldorf und koordiniert die Statik des Theaterzelts, das auf dem Corneliusplatz an der Königsallee aufgebaut wird. Das Zelt gehört dem Hamburger Thalia Theater und wird dem baustellenbedingt heimatlosen Düsseldorfer Schauspielhaus, das jetzt D'Haus heißt, bis Ende Oktober eine Spielstätte sein. Premiere ist am 15. September, zuvor gibt es schon mal am 27. August beim NRW-Fest eine Kostprobe des Zelt-Theaters.

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Körners Portfolio ist prominent: Zirkus Roncalli, Zirkus Krone, André Hellers Show "Afrika! Afrika!", die auch in Düsseldorf gastierte, das Musical "Cats" oder ein Festzelt beim Kulmbacher Brauereifest mit 50 Metern Spannweite, was eine besondere Herausforderung war. Ein Papa, der Zirkus-Zelte stabil macht, "das finden meine Töchter schon gut", sagt Körner. Das Wichtigste für ein stabiles Großzelt: "Dass die Masten gut und gerade stehen, dass die Plane sauber ausgespannt wird und möglichst faltenfrei steht." Faltenfrei? Das sieht man doch gerne auf der Düsseldorfer Kö.

(dr)