Design: Den Kö-Bogen gibt es jetzt auch als Silberring

Design : Den Kö-Bogen gibt es jetzt auch als Silberring

Ein Luftbild, abgedruckt in der Rheinischen Post, war Auslöser für eine kreative Idee: Anke Plöger (49), Schmuckdesignerin schon seit ihrem 16. Lebensjahr, ist ein Fan von übergroßen Ringen, die an die klare Architektur von Gebäuden erinnern.

Ein Luftbild, abgedruckt in der Rheinischen Post, war Auslöser für eine kreative Idee: Anke Plöger (49), Schmuckdesignerin schon seit ihrem 16. Lebensjahr, ist ein Fan von übergroßen Ringen, die an die klare Architektur von Gebäuden erinnern.

Genauso war es mit dem Foto vom Kö-Bogen, das von oben aufgenommen wurde. Schnell hatte Plöger, die 15 Jahre an der Tußmannstraße ihre "Galerie Steinreich" hatte und jetzt an der Neusser Straße arbeitet und ausstellt, die Idee zu einem neuen Ring. Und den gibt es seit gestern. Zwar zum stolzen Preis von 325 Euro, aber eben noch ein Unikat. "Ich habe erst ein Exemplar hergestellt, es ist ziemlich kompliziert, diese filigrane Form herauszufeilen." Bei der Übertragung hat sie einfach die Brücke zwischen den beiden Gebäuden weggelassen und dabei das Gebäude von echt auf die Ringform leicht reduziert. Sie kann sich vorstellen, die leere Fläche im silbernen Inneren des "Gebäudes" noch mit einem Stein zu füllen. "Wenn das der Kunde will - kein Problem." Genauso könnte man den relativ hohen Rand des Rings noch gravieren - mit einem Firmenlogo oder einer Liebeserklärung.

Anke Plöger, die auch schon Ringe oder Ohrschmuck mit Düsseldorf-Wappen oder Killepitsch-Logo entworfen hat, ist eine von 33 Schmuckdesignern, die sich an den Wochenenden 23. und 24. August sowie 30. und 31 August zum fünften Mal an der Aktion Schmuckpunkte beteiligen. Die finden - parallel zu den "Kunstpunkten" - in unterschiedlichen Galerien im Norden und Süden der Stadt statt.

www.schmuckpunkte.de

(ak)
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