Charlotte Link spricht beim Ladies Lunch in Düsseldorf über Krebs

Ladies Lunch in Düsseldorf : Ein berührender Lunch mit Charlotte Link

Die Bestseller-Autorin Charlotte Link sprach beim Ladies Lunch über den Krebstod ihrer Schwester und erzählte, wie sich mit kleinen Mitteln das Selbstwertgefühl – trotz Krankheit steigern lässt.

Geballte Frauenpower für Krebspatientinnen: Mehr als 80 engagierte und prominente Frauen, darunter Model Marie Amière, die Moderatorinnen Aleksandra Bechtel und Miriam Lange, Tatjana Gräfin von Spee, Siggi Spiegelburg und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff, kamen zum Charity Ladies’ Lunch ins Hyatt Hotel im Medienhafen. Eingeladen hatten Ruth Neri, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation DKMS Life, die Tochtergesellschaft der Deutschen Knochenmarkspenderdatei), Saskia Schmaus und Cornelia Schlatt, beide von Schwarzkopf Henkel.

Die Unternehmerinnen Birte Prange (l.) und Nicole Blome. Foto: Bretz, Andreas (abr)

In einem bewegenden Gespräch mit der Moderatorin und Schirmherrin Marina Ruperti erzählte Ehrengast und Bestsellerautorin Charlotte Link über die Krebserkrankung und den Tod ihrer Schwester. In ihrem autobiografischen Werk „Der Abschied von meiner Schwester“ hatte sich Link intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ihr Plädoyer, die Hoffnung dennoch nie aufzugeben, fand großen Anklang bei den geladenen Gästen, von denen zahlreiche im familiären Umfeld oder bei Freunden oder als Betroffene mit der Krankheit konfrontiert wurden. „DKMS Life vermittelt Frauen, die wegen der Therapie ihre Haare verlieren, ihre Wimpern verlieren, vielleicht ihre Brüste verlieren, wie sie sich wieder so herrichten, dass sie trotzdem der Welt ein strahlendes, schönes Gesicht zeigen und sich deshalb gut fühlen. Man weiß es ja auch selbst bei kleineren Krankheiten als Krebs – wenn man sich zurecht macht, fühlt man sich auch einfach körperlich besser“, so Charlotte Link.

Moderatorinnen unter sich: Alexandra Bechtel und Miriam Lange (v.l.). Foto: Bretz, Andreas (abr)

Weil immer mehr krebskranke Mädchen und Frauen in den sozialen Medien offen mit ihrer Krankheit umgehen, „werden das Thema Krebs und seine Folgen immer öffentlicher“, so Neri. „Wir bieten deshalb zunehmend auch Schmink- und Frisuren-Seminare für Jugendliche (ab 11) und junge Frauen an.“ Instagram und Co. seien  die Plattformen, auf denen verstärkt Selbsthilfeprogramme angeboten werden.

Die Designerin Siggi Spiegelburg und die Ärztin Marlena Robin-Winn (v.l.). Foto: Bretz, Andreas (abr)

„Meiner vor acht Jahren an Krebs gestorbenen Mami konnte ich nicht helfen“, erzählte Moderatorin Marie Amière (in Düsseldorf war sie schon häufig als Model auf dem Laufsteg im Einsatz). Seitdem engagiert sich die Hamburgerin als DKMS-Life-Botschafterin ehrenamtlich, um so Krebspatientinnen in ganz Deutschland unterstützen zu können. „Ich sammele Spenden und bin bei den Seminaren dabei, die für viele Betroffene Lebensfreude pur sind.“

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