Besuch: Bayern-Präsident trifft Fanclub "Seestern des Südens"

Besuch : Bayern-Präsident trifft Fanclub "Seestern des Südens"

Kann es für einen Fan des FC Bayern München eine Steigerung geben von "Stern des Südens", der Vereinshymne des Fußball-Rekordmeisters? Es kann, und zwar den "Seestern des Südens".

Hinter dem sehnsuchtsvoll klingenden Namen mit Düsseldorfer Lokalkolorit verbirgt sich der im Frühjahr 2017 gegründete FC-Bayern-Fanclub der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank), bei der Uli Hoeneß vor seinem Besuch im Ständehaus einen Zwischenstopp einlegte. Rund 70 Mitglieder hat der Club, der aus Mitarbeitern der Bank, deren Familien und Freunden besteht.

Für den Bayern Hoeneß war der Empfang am Niederrhein ("Das ist schon etwas Ungewöhnliches, was ich hier erlebe") der zweite bei der Apobank. Der erste liegt fast drei Jahrzehnte zurück. 1989, so erinnerte der Fanclub-Vorsitzende Carsten Padrok, sei Hoeneß in der Bank gewesen, um mit deren Chef Walter Schlenkenbrock zu reden. Der war damals auch Präsident des MSV Duisburg, deren Spieler Thomas Strunz die Bayern wollten und bekamen.

In lockerer Runde plauderte Hoeneß über große Siege und bittere Niederlagen, die Zukunft des FC Bayern im großen europäischen Fußball, die Nachwuchsarbeit des Klubs und die Fanclub-Wünsche nach rein roten Sitzen in der Allianz-Arena. Am Ende bekam der Gast zwei Geschenke, Pralinés aus Düsseldorf und ein Versprechen der stellvertretenden Fanclub-Vorsitzenden Barbara Schwoerer: Der Fanclub will Geld sammeln und an den FC Bayern Hilfe e.V. schicken. Für Hoeneß, dessen soziales Engagement weithin bekannt ist, ein ideales Präsent.

(gw)
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