Flüchtlinge : Bargeldbitte kam per SMS

Wie gut, dass es die Sparkasse gibt. Das dürfte die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch am Freitag gedacht haben. Denn jetzt klärt sich auf, wie sie die drohende Eskalation an der Unterkunft Heidelberger Straße abwenden konnte. Dorthin waren zahlreiche Flüchtlinge zurückgekehrt, die zur Messe verlegt worden waren. Sie fühlten sich ungerecht behandelt, und die Unzufriedenheit hatte vor allem finanzielle Gründe - das Taschengeld war nicht ausgezahlt worden. Dafür ist die Bezirksregierung zuständig.

Wie gut, dass es die Sparkasse gibt. Das dürfte die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch am Freitag gedacht haben. Denn jetzt klärt sich auf, wie sie die drohende Eskalation an der Unterkunft Heidelberger Straße abwenden konnte. Dorthin waren zahlreiche Flüchtlinge zurückgekehrt, die zur Messe verlegt worden waren. Sie fühlten sich ungerecht behandelt, und die Unzufriedenheit hatte vor allem finanzielle Gründe - das Taschengeld war nicht ausgezahlt worden. Dafür ist die Bezirksregierung zuständig.

Um die Situation zu entspannen, schickte Koch eine SMS an Sparkassen-Chef Arndt Hallmann und bat um die unverzügliche Bereitstellung von 9000 Euro in kleinen Scheinen. Hallmann saß da beim Geburtstagsempfang von Albrecht Woeste im Henkel-Saal und organisierte die Unterstützung von dort. Nicht das erste Mal, dass die Sparkasse so aushilft, im Fernbahnhof hat sie bei den Flüchtlingszügen bereits 6000 Euro für Einkäufe (Windeln etc.) bereitgestellt.

(ujr)