Komödie: Auf den ersten Blick "Ziemlich beste Freunde"

Komödie: Auf den ersten Blick "Ziemlich beste Freunde"

"Wir haben uns gesehen – und auf den ersten Blick stimmte die Chemie." Peter Marton und Sigmar Solbach sollten die "Ziemlich besten Freunde" eigentlich nur spielen, mittlerweile sind sie es auch im richtigen Leben geworden.

Der eine – Solbach als gelähmter Philippe – mus sich schließlich auf den anderen, den Pfleger Driss, verlassen können. Es ist das erste Mal, dass der Erfolgsfilm von Olivier Nackache und Éric Toledano als Theaterstück aufgeführt wird.

"Viele aus der Branche warten direkt auf unser Stück", sagt Paul Haizmann, der gemeinsam mit Helmuth Fuschl die Komödie an der Steinstraße leitet. Bis zum 24. Oktober steht das Stück jetzt dort auf dem Spielplan. Die Bühnenfassung stammt von Gunnar Dreßler. Regie führt Pia Hänggi, die mehr als glücklich mit allen Fügungen rund um das Stück ist: "Ein tolles Ensemble, gute Mitarbeiter im Hintergrund – alle Schutzengel funktionieren.

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" Zum Ensemble gehören das Schauspieler-Ehepaar Karin Gähte und Lutz Reichert, Armin Riahi und JuliaStreich. "Aber eine Hauptrolle spielt natürlich auch der Rollstuhl", so Hänggi. Das 35 000 Euro teure Stück sei zum Glück von einer Firma gesponsert worden. "Ich bin ihm mit großem Respekt begegnet", gibt Solbach zu. Nach den Proben sei er aber auch wieder froh, alle vier Gliedmaßen beieinander zu haben. Auch sein Auto hat alles wieder beieinander: In den Sportwagen war vor einigen Tagen eingebrochen worden, die Täter hatten das Navi gestohlen.

Die Scheiben sind repariert, Solbach ist wieder mobil. "Deswegen bin ich aber nicht böse. Die Täter tun mir eher leid, dass sie so verzweifelt sind, dass sie mein Navi brauchen." Bühnentermine Ab morgen bis zum 24. Oktober, Di-Fr 20 Uhr, Sa 17+20 Uhr, So 18 Uhr, Karten unter Telefon 133707

(ak)
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