Andreas Quartier: Akademie-Absolventin macht Kunst für Mutter Ey

Andreas Quartier: Akademie-Absolventin macht Kunst für Mutter Ey

Premiere in der "Mutter-Ey-Café-Galerie": Heute Abend wird dort am neuen Mutter-Ey-Platz 1 um 19 Uhr die erste Ausstellung eröffnet. "Junge Kunst für Mutter Ey" ist sie betitelt. Gezeigt werden Werke der Düsseldorferin Meral Alma und der Essenerin Wanja Richter-Koppitz. Zukünftig soll dort vier Mal im Jahr jungen Düsseldorfer Künstlern die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren. Die Entscheidung trifft eine Jury, der unter anderem der Künstler HA Schult angehört. Er ist der Kurator dieser ersten Ausstellung und auch der weiteren Schauen.

Premiere in der "Mutter-Ey-Café-Galerie": Heute Abend wird dort am neuen Mutter-Ey-Platz 1 um 19 Uhr die erste Ausstellung eröffnet. "Junge Kunst für Mutter Ey" ist sie betitelt. Gezeigt werden Werke der Düsseldorferin Meral Alma und der Essenerin Wanja Richter-Koppitz. Zukünftig soll dort vier Mal im Jahr jungen Düsseldorfer Künstlern die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren. Die Entscheidung trifft eine Jury, der unter anderem der Künstler HA Schult angehört. Er ist der Kurator dieser ersten Ausstellung und auch der weiteren Schauen.

Mit der Wahl der erst 30-jährigen Meral Alma und der 77-jährigen Wanja Richter-Koppitz, die auch schon mal Kunstlehrerin an einem Gymnasium war und heute noch eingeschriebene Studentin an der Kunstakademie ist, habe er "einen breiten Kontrast" schaffen wollen, erklärte HA Schult. Meral Alma, frische Absolventin der Kunstakademie, zeigt unter anderem ihr großflächiges Werk von der Ratinger Straße bunt und grell, ein Kaleidoskop zwischen wildem Leben, Trinkgelagen und Liebesdramen. Fast im Kontrast dazu wirkt ihre Glasarbeit einer in sich gekehrten, entrückt schönen Königin. HA Schult dazu: "Eine taffe, junge Frau, eine Künstlerin, wie sie die Welt nicht alle Tage sieht."

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Ganz anders sind die Beiträge von Fotokünstlerin Wanja Richter-Koppitz. Sie zeigt unter anderem Aufnahmen unvergessener Düsseldorfer: Jörg Immendorff 1997 in langem Mantel und Dandy-Pose, Josef Beuys, wie man ihn kennt, mit Weste und Hut, das Grab von Heinrich Heine. "Wanja Richter-Koppitz hat das absolute Auge", so HA Schult.

Die Idee zu dieser Galerie hatten die Düsseldorfer Jonges, wie deren Baas Wolfgang Rolshoven erklärte. Doch ermöglicht habe dies erst der Erbauer des Andreas Quartiers, die Frankonia Eurobau AG. Dessen Vorstandsvorsitzender Uwe Schmitz zeigte sich erfreut, dass man nun im ersten Stockwerk direkt über dem Café eine "Plattform für vielversprechende Künstler" geschaffen habe. Neben den vier Ausstellungen wird künftig auch ein alljährlicher Frankonia-Mutter-Ey-Förderpreis an Nachwuchskünstler verliehen.

(rak)