Bürgerstiftung: 400 Senioren feiern Karneval im Henkel-Saal

Bürgerstiftung : 400 Senioren feiern Karneval im Henkel-Saal

Eigentlich organisiert die Bürgerstiftung Düsseldorf regelmäßig Klassikkonzerte für Senioren. Seit vergangenem Jahr gehört aber auch eine Karnevalssitzung zum Programm der Stiftung. Gestern lud sie deshalb unter dem Motto "Je öller, je döller" wieder in den Henkel-Saal ein.

Rund 400 Senioren feierten zur Moderation von Ex-Venetia Ute Heierz-Krings mit Gästen wie der Kindergarde der Prinzengarde Blau-Weiss, CC-Präsident Josef Hinkel, Sänger Michael Hermes, der Niederkasseler Kindertonnengarde und Düsseldorfs Prinzenpaar mit Prinz Michael und seiner Venetia Pia.

"In Düsseldorf wird zu wenig Programm für ältere Menschen angeboten. Deshalb organisieren wir regelmäßig und gezielt am Nachmittag Veranstaltungen für Senioren", sagt Hans-Jürgen Tüllmann von der Bürgerstiftung. Der Eintritt ist dabei für die Gäste frei; die Plätze sind daher sehr begehrt: "Auch in diesem Jahr mussten wir deshalb viele Absagen erteilen. Die Karten waren gleich am ersten Tag des Verkaufs weg", so Tüllmann. Für das nächste Jahr überlege man deshalb, das Konzept vielleicht noch zu erweitern. Wie beliebt die neue Sitzung bereits bei den Senioren ist, zeigte sich auch gleich zu deren Anfang.

Denn da fragte Organisatorin Christine Uhlmann: "Wer war denn schon im vergangenen Jahr dabei?" Und so ziemlich alle Hände gingen nach oben. Zu den Stammgästen der Bürgerstiftung gehören auch Gisela Boeren, Ruth Soehnitz und Edel Krautmacher. Zusammen mit gut zehn weiteren Freundinnen, die sich zusammen den Namen "Damenclub Blühendes Leben" gegeben haben, nutzen sie häufig Angebote wie das der Bürgerstiftung: "Es ist toll, dass so etwas für ältere Menschen angeboten wird.

Vor allem, dass die Veranstaltungen auch immer am Nachmittag stattfinden", sagt Boeren. Sie und ihre Freundinnen hätten dann immer eine tolle gemeinsame Zeit. "Normale Karnevalssitzungen fangen außerdem meist um 20 Uhr an und dauern bis zwei Uhr nachts. Da kommen wir dann nicht mehr so einfach mit der Straßenbahn nach Hause", sagt Ruth Soehnitz.

Und weil es ja schließlich gestern um Karneval ging, hatten sich die Damen auch passend gekleidet mit bunten Hüten, besetzt mit Schmetterlingen. Tja und die Männer? "Die dürfen heute zu Hause fernsehen", sagt Gisela Boeren und lacht.

(lai)