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Maxhaus: 200 Frauen wollten fünf Frauen lesen hören

Maxhaus : 200 Frauen wollten fünf Frauen lesen hören

So voll ist der Saal im Maxhaus selten. Aber wenn sich fünf Frauen aufs Podium setzen und aus ziemlich guten Büchern vorlesen, interessiert das eben viele. Und so mussten nicht nur Stühle dazu gestellt, sondern einige Damen auch auf die Stehplätze im ersten Stock verwiesen werden.

Große Freude bei den Veranstalterinnen Ulrike Schneider vom Seniorenbeirat und ihre Mitstreiterin Brigitte Göbels von der Friedrich-Spee-Akademie, die schon zum sechsten Mal zu der Aktion "Frauen lesen für Frauen" einluden.

"Aber es dürfen natürlich auch Männer zu uns kommen", so Göbels. Vera Geisel, Juristin bei Thyssen und Ehefrau des amtierenden Oberbürgermeisters Thomas Geisel, las aus "Kind und Katze" von Ingrid Bacher, RP-Redakteurin Anke Kronemeyer trug heiter-schwermütige Gedichte von Mascha Kaleko vor, Komödien-Chefin Katrin Schindler wählte ein Essay von Ferdinand von Schirach aus "Die Würde des Menschen ist antastbar" und Literaturwissenschaftlerin Gabi Rüth aus Angelika Overaths "Sie dreht sich um.

" Monika Voss begeisterte dann mit ihrer plattdeutschen Interpretation von Heine-Gedichten. Die junge Pianistin Vanessa Tao Huang spielte zwischen den Lesungen am Klavier, so dass es für alle Beteiligten zu einem kurzweiligen Abend wurde, "den wir auf jeden Fall wiederholen werden", so Göbels.

(RP)