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Serie Düsseldorfer Geschichte: Stadt und Land gedenken der Opfer der Pogromnacht

Serie Düsseldorfer Geschichte : Stadt und Land gedenken der Opfer der Pogromnacht

"Aber keiner hat etwas gesehen, und keiner hat etwas gewusst" – so heißt der Film, den Neuntklässler des Ceciliengymnasiums über die Nacht zum 10. November 1938 in Düsseldorf gedreht haben. Er wird heute um 18.15 Uhr im Platanensaal der Auferstehungskirche, Arnulfstraße 33, gezeigt. Damit beginnt eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zur Pogromnacht in der Landeshauptstadt.

"Aber keiner hat etwas gesehen, und keiner hat etwas gewusst" — so heißt der Film, den Neuntklässler des Ceciliengymnasiums über die Nacht zum 10. November 1938 in Düsseldorf gedreht haben. Er wird heute um 18.15 Uhr im Platanensaal der Auferstehungskirche, Arnulfstraße 33, gezeigt. Damit beginnt eine Reihe von Gedenkveranstaltungen zur Pogromnacht in der Landeshauptstadt.

Der Filmvorführung schließt sich um 19 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der evangelischen Auferstehungskirche an, in dem Dominikanerpater Elias Füllenbach predigen wird. Auch hier sind Gymnasiasten beteiligt: Schüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums gestalten den Gottesdienst musikalisch, der von der Mahn- und Gedenkstätte und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit veranstaltet wird.

Am Sonntag werden OB Dirk Elbers, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Landtagspräsidentin Carina Gödecke um 11.15 Uhr am ehemaligen Standort der Synagoge (Kasernen-/ Ecke Siegfried-Klein-Straße) einen Kranz niederlegen. Im Landtag beginnt um 12 Uhr für geladene Gäste eine gemeinsame Gedenkstunde von Stadt und Land.

(sg)