Stadt und Fortuna beim Arena-Vertrag einig

Finale zwischen Stadt und Fortuna : Beschluss über Arena-Vertrag erst nächste Woche

Der Vertrag zwischen der Stadttochter D.Live und Fortuna Düsseldorf für die Arena-Nutzung der kommenden drei Jahre soll erst am Freitag nächster Woche beschlossen werden. Die Mehrheit der Politiker im Aufsichtsrat von D.Live lehnte es am Freitagnachmittag ab, ad hoc über die neuen Verhandlungsergebnisse abzustimmen.

Inhaltlich jedoch sind viele Bedenken ausgeräumt, wie von mehreren Seiten zu hören war: Fortuna zahlt ausreichend Miete, im dritten Vertragsjahr gibt es eine Dynamisierung (höhere Einnahmen bedeuten auch mehr Geld für die Stadt), Fortuna erhält beim Fußball auch kein Exklusivrecht für das Stadion.

Die Vertreter von CDU, Grünen, FDP und der Linken waren in ihrer kritischen Haltung einig. Die SPD-Vertreter hielten sich zurück, schließlich wollen sie den anwesenden Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) nicht beschädigen.  

Es wurde laut, weil sich die Aufsichtsräte schlecht informiert sahen. Stellungnahmen von Gutachtern waren ihnen in der vorigen Sitzung des Aufsichtsrates nicht ausgehändigten worden, die Experten durften sich teils nicht äußern. Jetzt aber bescheinigte der anwesende Beihilfe-Experte, dass der Vertrag in neuer Fassung keine illegale Subventionierung von Fortuna mehr beinhalte.

In den kommenden Tagen sollen letzte Korrekturen eingearbeitet werden und es schließlich zum Segen des Aufsichtsrates kommen. Ein Streit von mehr als einem Jahr kann dann zu einem gütlichen Ende geführt werden.

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