Düsseldorf: Stadt setzt sich für Verzicht von Tabakwerbung ein

Düsseldorf: Stadt setzt sich für Verzicht von Tabakwerbung ein

Tabakwerbung ist manchem ein Dorn im Auge. Die Linke beantragte nun im Verkehrsausschuss, dass die Stadt Tabakwerbug auf städtischen Werbeflächen unterbinden möge. "Dazu fehlt uns die Ermächtigungsgrundlage", erklärte Planungsdezernentin Cornelia Zuschke. Dazu nötig sei ein Gesetz. Den Wunsch nach einem Verbot könne sie aber persönlich sehr gut verstehen, erklärte Zuschke. Auch Politiker anderer Parteien äußerten ihre Sympathien für ein Verbot. Deshalb bot die Dezernentin an, im Gespräch mit der Firma Wall zu klären, ob diese bei ihrer Außenwerbung bereit wäre, freiwillig auf Tabakwerbung zu verzichten.

Ein Vertreter der Rheinbahn gab zu bedenken, dass die Verträge mit Wall noch bis 2023 liefen, in etwa drei bis vier Jahren würde neu verhandelt. Ein Verzicht auf Tabakwerbung bedeute allerdings beträchtliche Umsatzeinbußen. Die Chancen auf einen freiwilligen Verzicht seien daher gering.

(stz)
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