Düsseldorf: Das Wasser, das sich Jan Wellem in den Wein goss

Düsseldorf : Das Wasser, das sich Jan Wellem in den Wein goss

Wie wäre es mal mit ein bisschen Historie, gepaart mit Natur? Genau das bekommt man, wenn man sich die restaurierte Jan-Wellem-Quelle an der Ernst-Poensgen-Allee anschaut. Sie liegt neben der Senioren-Residenz Grafenberger Wald, nur einen Steinwurf vom Staufenplatz entfernt.

Der Förderverein Jan-Wellem-Quelle hat die völlig überwachsene und zerfallene Quelle wieder liebevoll aufgebaut, das ganze Rondell ist eingezäunt. Drinnen gibt es einen kleinen Teich, drumherum stehen ein paar Bänke — und wer nach oben schaut, der fühlt sich wie im Bergischen Land. Was auch stimmt, denn der Grafenberg (an dessen Fuß man sich befindet) ist Ausläufer dieser Region.

Kurfürst Jan Wellem, so wissen Historiker, schätzte das Wasser aus dieser Quelle sehr, bei großen Festen ließ er hunderte von Kannen täglich in die Residenz am Rhein schaffen. Aber auch allein trank er dieses Wasser bevorzugt— oder verdünnte seinen Wein damit. Heute ist die Quelle versiegt.

(RP)
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