Hafen : Angesagtes Boom-Viertel

Der Hafen liegt südwestlich der Innenstadt in einem Rheinbogen, nicht einmal einen Kilometer Luftlinie von Königsallee und Altstadt entfernt. Kein anderer Stadtteil hat innerhalb weniger Jahre so sehr seinen Charakter verändert, das einst triste Gewerbegebiet wird - ähnlich wie die Hamburger Speicherstadt oder die Londoner Docklands - mehr und mehr zum angesagten Boom-Viertel.

Der Hafen liegt südwestlich der Innenstadt in einem Rheinbogen, nicht einmal einen Kilometer Luftlinie von Königsallee und Altstadt entfernt. Kein anderer Stadtteil hat innerhalb weniger Jahre so sehr seinen Charakter verändert, das einst triste Gewerbegebiet wird - ähnlich wie die Hamburger Speicherstadt oder die Londoner Docklands - mehr und mehr zum angesagten Boom-Viertel.

Im citynahen Teil des Hafens an der so genannten "Medienmeile" haben bekannte Architekten spektakuläre Häuser gebaut, in denen nun Werbeagenturen, Filmproduktionen, Radio- und Fernsehsender und Designläden residieren. Firmen, die etwas auf sich halten und die astronomischen Büromieten bezahlen können, ziehen hierher und genießen die besondere Atmosphäre entlang der Hafenbecken.

Im Gebiet jenseits der Kesselstraße werden jedoch nach wie vor Schiffe und Eisenbahnen be- und entladen, und mit mehreren Millionen Tonnen jährlich umgeschlagener Güter befindet sich der Wirtschaftshafen auf Wachstumskurs. In diesem Teil des Hafens prägen Kräne, Lagerhäuser, Schrottplätze das Bild - und kurioserweise ein schöner öffentlicher Golfplatz.

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Arbeiten wird in dem Stadtteil groß-, Wohnen jedoch kleingeschrieben: Nicht einmal 200 Menschen leben hier, was auch mit gesetzlichen Beschränkungen für das Wohnen in Industriegebieten zusammenhängt. Umso mehr Bewohner aus anderen Stadtteilen pendeln allerdings in den Hafen, der sich mit hervorragenden Restaurants und schicken Clubs zu einer hippen Ausgehmeile entwickelt hat.