1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Stadt Düsseldorf schafft 41 neue Elektro-Fahrzeuge an

Klimaschutz : Die Verwaltung schafft 41 neue Elektro-Fahrzeuge an

Stadt will Verbrennerfahrzeuge so weit wie möglich austauschen. Auch Unternehmen wie Flughafen und die Metro setzen auf Elektromobilität.

Die Stadt Düsseldorf baut ihre Elektroflotte aus. 41 Fahrzeuge sind jetzt für 1,37 Millionen Euro neu angeschafft worden. Personaldezernent Andreas Meyer-Falcke übergab sie am Dienstag an die Dezernenten der Bereiche, in denen sie genutzt werden sollen. „Dort wo es möglich ist, werden zukünftig ausschließlich Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen“, betonte Meyer-Falcke. Die Stadt hat das Ziel, konsequent Verbrennerfahrzeuge gegen Elektrofahrzeuge auszutauschen.

Erneuert werden die Dienstfahrzeuge des Umweltamtes, des Stadtentwässerungsbetriebes, des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, des Vermessungs- und Katasteramtes, des Amtes für Gebäudemanagement und des Kulturamtes. Dazu kommt der zentrale Fahrzeugpool der Verwaltung, der für dienstliche Fahrten zur Verfügung steht. Die Landeshauptstadt hatte sich 2018 erfolgreich um Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur beworben. Sie erhält für den Kauf von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastuktur 843.776 Euro.

Der städtische Fuhrpark besteht aus 531 Fahrzeugen (185 Autos, 50 Busse bis 3,5 Tonnen, 237 Laster, 31 Arbeitsmaschinen und 28 Roller/Krafträder). Davon sind 102 Fahrzeuge batteriebetrieben oder Plug-In-Hybride. Dazu kommen die Fahrzeuge der Feuerwehr und des Stadtentwässerungsbetriebs.

  • Unternehmen im Kreis Viersen : Ein Quarantänelager für Elektro-Autos
  • Als Bedrohung seiner Existenz schätzt André
    Autowerkstätten in Wermelskirchen : „Schrauber“ erwarten mehr E-Autos
  • Polizei-Einsatz in Remscheid : Betrunkener demoliert 17 Fahrzeuge
  • Ein elektrischer Porsche Taycan Turbo S
    Halbleitermangel : Porsche baut vorübergehend „Dummy“-Chips in Autos ein
  • Elektrofahrzeuge sind nicht die einzige Alternative
    Podcast-Spezial „Goldwaage“ : E-Auto-Förderung – was die Parteien für die Zukunft der Mobilität planen
  • Das Fahrzeug an der Elberfelder Straße
    Bürgermonitor für Radevormwald : Was passiert mit den entstempelten Autos?

Die Stadt liegt mit dem Einsatz von alternativen Antrieben im Trend. Auch andere Düsseldorfer Unternehmen setzen darauf. So besteht der Fahrzeugpool der Flughafenzentrale fast komplett aus E-Fahrzeugen: Dazu gehören elf Elektro- und 32 Hybrid-Autos, die mit Ökostrom fahren und den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung stehen. Es gibt zehn elektrisch angetriebene Gepäckschlepper sowie 21 Förderbänder und Hubwagen – und einen elektrischen Passagierbus für das Vorfeld. Getestet habe man auch elektrische Kehrmaschinen für die Straßenreinigung. „In Planung sind für die kommenden Jahre ein Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Anschaffung eines weiteren elektrischen Passagierbusses“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro hat eine Dienstwagenflotte, die unter anderem rund 100 E-Autos umfasst. Außerdem fahren circa 80 Job-Räder – der Großteil davon sind E-Bikes, für die im November eine eigene Ladestation in Betrieb genommen wurde. In Österreich testet das Unternehmen neben kleineren eVans aktuell einen 26-Tonner-E-Truck. Im Sommer waren auf dem Unternehmenscampus in Flingern auch 62 neue E-Ladestationen in Betrieb genommen worden.