Stadt Düsseldorf gibt Gemälde an rechtmäßige Erben zurück

Raubkunst : Stadt gibt Gemälde an rechtmäßige Erben zurück

Neben dem Werk „Die büßende Maria Magdalena" wurden in den vergangenen vier Jahren mehr als 20 Werke aus der ehemaligen Sammlung Rudolf Mosse von öffentlichen und privaten Institutionen und Privatpersonen an die rechtmäßigen Erben restituiert.

Das Gemälde „Die büßende Maria Magdalena“ aus dem Bestand des Kunstpalasts ist an die Erben der früheren Besitzer zurückgegeben worden. Der Kulturausschuss hatte im November anerkannt, dass es ein „NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“ ist. Der Vertreter des Mosse Art Restitution Projects, Roger Strauch, dankte der Stadt für die Restitution an die Erben von Rudolf Mosse. Es handelt sich um ein Detail des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gemäldes von Peter Paul Rubens, das seit 1912 im Besitz von Rudolf Mosse gewesen war, später vererbte er es an seine Adoptivtochter. Danach kam es mehrfach bei Auktionen zum Aufruf, seine Spur verliert sich 1936. Nach Düsseldorf gelangt war es nach dem Tod Moritz J. Binders als Teil einer Schenkung. Binder war nachweislich in den Handel mit NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern involviert.

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