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Stadt Düsseldorf braucht bessere Park-and-Ride-Plätze

Verkehr in Düsseldorf : Stadt braucht bessere Park-and-Ride-Plätze

Eine wesentliche Idee zur Entlastung der vielbefahrenen Düsseldorfer Straßen ist es, Einpendler dazu zu bringen, das letzte Stück Strecke mit Bus und Bahn zu fahren. Das wird aber nur gelingen, wenn die Angebote attraktiv genug sind.

Die zuletzt in der Stadt geschaffenen Park-&-Ride-Plätze sind – vorsichtig ausgedrückt – nicht optimal gewählt. Um zu funktionieren, müssen solche Plätze erstens aus anderen Städten gut erreichbar sein, ohne dass man schon vorher länger im Stau steht. Denn wer sich bereits länger durch Stop-and-Go-Verkehr gequält hat, wird ungeduldig – und ist im Zweifel weniger bereit, durch den Umstieg einen weiteren Zeitverlust in Kauf zu nehmen. Zweitens brauchen sie eine optimale Nahverkehrs-Anbindung in die Stadtmitte, denn wer sein Auto stehen lässt, will von diesem Punkt an wenigstens zuverlässig, komfortabel und schnell (nach Möglichkeit schienengebunden) ans Ziel kommen. Wen wundert es also, dass sich kaum jemand an die Münchener Straße quält, um dort in eine Buslinie zu steigen, die im 20-Minuten-Takt fährt?

Wenn die Stadt künftig Erfolg mit dem Konzept Park & Ride haben will, dann muss sie gut angebundene Plätze nahe an der Stadtgrenze schaffen. Es wird ohnehin schon schwer genug sein, stressgeplagte Autopendler davon zu überzeugen, dass es sich für einen staufreien Weg in die Stadt lohnt, den Wagen stehenzulassen. Auch wenn man dafür auf etwas Bequemlichkeit und Flexibilität verzichten muss.