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St.-Sebastianus-Reitkorps: Dressur, Springen und Ringstechen in Wersten

St.-Sebastianus-Reitkorps : Dressur, Springen und Ringstechen in Wersten

Das St.-Sebastianus-Reitkorps lud 200 Reiter zum Kräftemessen auf dem Schützenplatz an der Opladener Straße in Düsseldorf-Wersten ein.

Das St.-Sebastianus-Reitkorps Düsseldorf-Wersten hat seinen traditionellen „Werstener Reitertag“ erneut unter Corona-Bedingungen veranstaltet – wie schon im vergangenen Jahr. 200 Reiterinnen und Reiter nutzten auf dem Schützenplatz an der Opladener Straße die derzeit seltene Gelegenheit zu einem sportlichen Kräftemessen. Geboten wurden die Disziplinen Dressur, Springen und Ringstechen. Eine begrenzte Schar von lediglich 100 Zuschauern verfolgte – von den Aktiven räumlich strikt getrennt – das Geschehen.

Der Corona-Pandemie ein bisschen zu „trotzen“, und das im Sinne von Mensch und Tier, das war ein Anliegen dieses Events in betont familiärer Atmosphäre, für welches Rittmeister Karl Hahne die anspruchsvolle Organisationsleitung übernommen hatte. Und mit besonderer Begeisterung absolvierten die Aktiven ihre Prüfungen im Parcours – und der mitgereiste Anhang spendete für die Darbietungen fleißig Applaus.

Katharina (14) aus Flingern beispielsweise strahlte bei der von zünftigen Marschklängen untermalten Ehrenrunde über das ganze Gesicht. Auf ihrem Wallach Cristen 3 hatte sie Platz sechs in der A-Dressur errungen. Die gleichaltrige Kiara ging beim Springreiterwettbewerb mit ihrer Stute Clara an den Start, wo Parcours-Chef Heinz Heuschen die Hindernisse gebaut hatte. „Wegreiten“ – sprich: die Orientierung zwischen den Hindernissen – ist Claras Stärke, verrät Kiara.

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„Endlich wieder an einem Springwettbewerb teilnehmen“, freute sich mit Anja Urbanski eine „gestandene“ Amazone. Für die Holthausenerin ist es das erste Turnier in diesem Jahr, und hoffentlich nicht das letzte. Für September jedenfalls ist noch eine Teilnahme in Reuth geplant.

Zum mittelalterlichen Ringstechen hatte sich Nadine Theissen auf dem neunjährigen Wallach Louis angemeldet. Bei dem „Knappenspaß“ geht es darum, mit dem Pferd im Mittelgalopp auf einen „Galgen“ zuzureiten, an dem ein Ring hängt, der vom Reiter „im leichten Sitz“ mit einer Holzpike aufgespießt werden muss. Zehn Wertungsdurchgänge gibt es. „Zuletzt habe ich siebenmal abgeräumt“, erinnert sich Nadine – und das war 2020 beim vorigen Reitertag in Wersten.