Sprecher der Düsseldorfer Kita-Eltern ermuntert zu viel Bewegung für den Nachwuchs

Eltern-Kolumne : Wie viel Düsselstrand braucht mein Kind?

Mütter und Väter sollten Räume schaffen, in denen sich Kinder mit viel Lust bewegen können. Das stärkt das Selbstbewusstsein.

Alle Eltern möchten, dass ihr Kind gesund ist und sich optimal entwickelt. Hierbei sollen sowohl seine sprachlichen und körperlichen als auch seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten optimal gefördert werden. Eine frühe Integration in einer Gruppe, entweder in einer Kita- oder Großtageseinrichtung, fördert die Empathie und das Lernen des Kindes. Doch was kann ich konkret als Düsseldorfer Vater sonst noch für die individuelle Entwicklung tun und was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Thema Bewegung?

Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kommt zu dem Schluss, dass neben einer gesunden Ernährung vor allem die positiven Wechselwirkungen von Bewegung an sich zur Stressbewältigung beitragen und so zu einer inneren Ausgeglichenheit und einer guten Gesundheit des Kindes führen.

In sehr vielen Düsseldorfer Kitas spielt das Thema Bewegung gerade deswegen eine zentrale Rolle. Zudem ist es ebenfalls wissenschaftlich untermauert, dass sich Kinder Dinge besser merken können, wenn sie körperlich aktiv sind.

Außerhalb der Kita oder Schule ist es also sehr wichtig, dass wir als Eltern einen Raum schaffen, in dem sich Kinder mit Lust und Laune bewegen. Regelmäßige Besuche mit oder ohne Planschkameraden im Familien- und Freizeitbad Düsselstrand gehören bei uns ebenso dazu wie das gemeinsame Fußballspielen im Park um die Ecke. Und das Kinderschwimmen in der Schwerelosigkeit des Wassers kann bei dem kleinen Sprössling zu einem neuen Gefühl für sein Selbst führen. Zudem gibt es sehr viele Angebote diverser Einrichtungen und Vereine, die zum Beispiel Kindertanzen, Turnen, Rollhockey und Fußball anbieten. Hier können sich die Kinder ein- oder zweimal die Woche richtig „auspowern“.

Viel Sport fördert die Motorik und gibt dem Kind die Möglichkeit, seinen Aktions- und Fähigkeitsradius zu erweitern. Es ist ein tolles Gefühl für Eltern und den Nachwuchs gleichermaßen, auf einmal Klettergerüste hochklettern zu können, bestimmte Strecken auch mal ohne Hilfsmittel schwimmen zu können, und so vermeintliche Ängste durch eigene körperliche Fähigkeiten zu überwinden. Diese Erlebnisse können dann eine positive Strömung auslösen, die zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein und einem stärkeren Glauben an sich selbst führt. Die Erfolgswelle schwappt dann in die Umwelt über und das Kind ist bereit für die nächste Herausforderung.

Mehr von RP ONLINE